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Hammer-Strafe für City? "Abzug von 50 oder 60 Punkten angemessen"

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Auch Sky Sport Experte Didi Hamann sieht eine Hammer-Strafe für City als zwingend notwendig an.

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Manchester City stehen womöglich schwere Zeiten bevor. © Imago

Auch Sky Sport Experte Didi Hamann sieht eine Hammer-Strafe für City als zwingend notwendig an.

Der ehemalige Klub von Erfolgscoach Pep Guardiola ist von einer unabhängigen Kommission der Premier League in allen wesentlichen Anklagepunkten zu schweren Finanzverstössen schuldig gesprochen worden.

  • Guardiola äussert sich zum City-Skandal

Die Vorwürfe betreffen den Zeitraum von 2009 bis 2018. In dieser Phase holte Manchester City unter anderem drei Meisterschaften (2011/12, 2013/14, 2017/18).

Hamann fordert 50 oder 60 Punkte Abzug

Aus Sicht von Sky Sport Experte Didi Hamann sollte nun hart durchgegriffen werden.

"In der Vergangenheit wurden schon Nottingham, Everton und zuletzt Leicester (Abzug von sechs Punkten in der Championship, Anm. d. R.) mit Punktabzügen bestraft. Im Fall von ManCity ist Vorsatz zu unterstellen, wenn Leute über Abu Dhabi bezahlt wurden. Regeln wurden gebrochen. Ein Zwangsabstieg während der Saison wird schwer umzusetzen sein. Ich denke aber, dass ein Abzug von 50 oder 60 Punkten angemessen wäre. Dadurch wäre ein Ligaverbleib praktisch unmöglich. Die in dem besagten Zeitraum gewonnenen Titel müsste man ihnen selbstverständlich auch aberkennen", sagte der ehemalige Bayern- und Liverpool-Profi gegenüber RTL/Sky Sport.

City kann noch Berufung einlegen

City soll zwischen den Saisons 2009/10 und 2017/18 "Scheinverträge" mit Geschäftspartnern geschlossen haben, um Finanzierungen von mehr als 830 Millionen britische Pfund (etwa 969 Millionen Euro) verschleiert zu haben. Bis Freitag hat der Klub Zeit, Berufung einzulegen.

Der Klub, der seit 2008 Scheich Mansour aus der Herrscherfamilie von Abu Dhabi gehört, beteuerte aber bislang seine Unschuld. Der Geschäftsführer von City, Ferran Soriano, behauptete, dass der Schuldspruch das Ergebnis "einer Verschwörungstheorie der Premier League" sei.

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