Vor dem 18. Saisonrennen sorgt nicht der Titelkampf für Schlagzeilen, sondern der Zustand der Strecke. Verstappen befürchtet sogar Belastungen für seine Wirbelsäule.
Vierfach-Weltmeister Max Verstappen hat vor dem Grossen Preis der USA ungewöhnlich deutliche Worte gefunden. Der Niederländer kritisierte den Zustand des Circuit of the Americas in Austin massiv und sieht vor allem die zahlreichen Bodenwellen als grosses Problem.
Verstappen kritisiert Unebenheiten
"Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel." Der Red-Bull-Star betonte, dass frühere Reparaturmassnahmen das grundlegende Problem nicht gelöst hätten.
"Das ist nur ein Pflaster auf ein viel grösseres Problem - nämlich das, was unter der Strecke liegt. Dieser Bereich muss vorrangig verstärkt werden." Besonders kritisch sieht Verstappen die Auswirkungen auf die Fahrer.
Die Strecke befindet sich auf lockerem Untergrund, der sich je nach Wetterlage verschieben kann. Dadurch entstehen immer wieder neue Unebenheiten im Asphalt. Verstappen fordert deshalb langfristige Massnahmen statt weiterer Ausbesserungen.
Gesundheitliche Probleme als Folge?
"Natürlich kann man den Boden als Ausrede für das Problem heranziehen, aber man hätte sich schon früher darum kümmern und dafür sorgen müssen, dass das Fundament besser verstärkt wird." Bereits beim Sechs-Stunden-Rennen Anfang September sei ihm der schlechte Zustand der Strecke aufgefallen.
Der Niederländer machte sogar deutlich, dass er gesundheitliche Folgen befürchtet. "Ich freue mich also wirklich nicht darauf, dort zu fahren - schon allein wegen meiner Wirbelsäule." Und weiter: "Ich habe darüber gescherzt, bevor ich herkam, aber das ist eigentlich kein Scherz. Das wird schon seit Jahren angesprochen, und jetzt gerät es langsam ausser Kontrolle."