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Inola Blatty stürzt und verpasst Olympia-Quotenplatz

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Inola Blatty verpasst die Olympischen Spiele, Simon Ammann ist in Japan der beste Schweizer, die Snowboardcrosser in China können nicht überzeugen. Das sind die Fakten vom Tag.

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Inola Blatty/Muswana Kambudji können sich in Altenberg keinen dritten Schweizer Olympia-Quotenplatz ergattern © KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER

Bob. - Die Olympischen Spiele finden ohne Inola Blatty statt. Die 27-jährige Aargauer stürzte am Sonntag beim Weltcup in Altenberg im Zweierbob mit Muswama Kambundji im ersten Lauf und konnte sich damit keinen dritten Quotenplatz für die Schweiz mehr erkämpfen.

Blatty hätte in dem relevanten World Ranking die Kanadierin Bianca Ribi überholen und hierfür vier Plätze besser abschneiden müssen. Beim Malheur auf der gefährlichen Bahn im Erzgebirge überschlug es Blatty/Kambundji nach rund 50 Sekunden. Von schweren Verletzungen blieben die Pilotin und ihre Anschieberin verschont. Nach dem Stillstand konnten sie sich eigenständig aufrappeln.

Kambundji dürfte nun als Ersatz-Anschieberin für die Bobs von Europameisterin Melanie Hasler und Debora Annen an die Winterspiele reisen. Hasler, die wegen Sicherheitsbedenken auf Starts in Altenberg verzichtete, und Annen hatten ihren Olympia-Platz bereits auf sicher. Annen wurde am Sonntag mit Salomé Kora beim Sieg der Deutschen Laura Nolte Achte.

Biathlon. - Amy Baserga wusste in Ruhpolding zu überzeugen. Im 10 Kilometer langen Verfolgungsrennen belegte sie den 5. Platz, nachdem sie als 22. ins Rennen gestartet war. Auch Lea Meier gelang als Zwölfte ein gutes Rennen. Den Sieg sicherte sich die Französin Lou Jeanmonnot vor Hanna Öberg und Camille Bened.

Weniger erfolgreich verlief der Wettkampf für Lena Häcki-Gross. Bei der letzten Gelegenheit, die Selektionskriterien für Olympia zu erfüllen, lief Häcki-Gross nur in den 40. anstatt den benötigten 25. Rang. Sie muss nun darauf hoffen, selektioniert zu werden, obschon sie nur die halbe Selektion geschafft hat.

Skispringen. - Simon Ammann klassierte sich im zweiten Weltcup-Springen in Sapporo als bester Schweizer im 23. Rang. Sandro Hauswirth (26.) und Felix Trunz (28.) schafften es ebenfalls in die Top 30. Einmal mehr siegte Domen Prevc. Der Slowene gewann vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi und dem Österreicher Daniel Tschofenig.

Snowboard. - Sina Siegenthaler belegte in China erneut den 10. Platz. Wie bereits am Samstag scheiterte die Snowboardcrosserin in Dongbeiya im Viertelfinal. Aline Albrecht schaffte die Qualifikation ebenfalls, doch auch für sie war im Viertelfinal als 15. Schluss. Den Sieg sicherte sich die Französin Julia Nirani-Pereira vor Landsfrau Chloe Trespeuch. Charlotte Bankes, die am Samstag gewonnen hatte, komplettierte das Podest.

Snowboard. - Auch bei den Männern gelang es den Snowboardcrossern nicht, vorne mitzufahren. Bester Schweizer wurde Kalle Koblet, der das Rennen auf dem 11. Platz beendete. Am Samstag hatte er es noch bis in den kleinen Final geschafft. Der Sieg ging an den Australier Adam Lambert, der vor Alessandro Hämmerle und Nathan Pare triumphierte.

Langlauf. - Das Schweizer Langlauf-Team konnte in Oberhof über 10 Kilometer klassisch nicht überzeugen. Bester Schweizer war Jason Rüesch, der den 39. Platz belegte. Beda Klee (45.), Nicola Wigger (47.), Cyril Fähndrich (49.), Antonin Savary (56.) und Candide Pralong (61.) fielen gar noch weiter zurück. Den Sieg sicherte sich der Norweger Martin Löwström Nyenget vor dem Finnen Iivo Niskanen und Löwström Nyengets Landsmann Erik Valnes.

Snowboard. - Gian Casanova schaffte am Tag nach seinem Podestplatz im Parallel-Riesenslalom in Bansko keinen weiteren Exploit. Der Bündner hatte im zweiten Rennen in den Viertelfinals gegen den Deutschen Yannik Angenend das Nachsehen - jenen Gegner, den er tags zuvor im kleinen Final um den 3. Platz bezwungen hatte.

Auch den übrigen Schweizern lief es am Sonntag nicht wunschgemäss. Bei den Frauen war Julie Zogg als Viertelfinalistin die beste Schweizerin, bei den Männern scheiterte der Teamleader Dario Caviezel eine Runde vor Casanova in den Achtelfinals.

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