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Inter droht ein heisser Tanz im Eisschrank am Polarkreis

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Der Mittwochabend in der Champions League steht ganz im Zeichen der Playoffs. Bevor die Achtelfinals komplettiert werden, müssen einige Schwergewichte des europäischen Fussballs nachsitzen. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Fokus nach Norwegen.

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Inter Mailand mit Yann Sommer (rechts) und Manuel Akanji (links) muss am Mittwochabend ennet des Polarkreises gegen Bodö/Glimt bestehen © KEYSTONE/AP/Luca Bruno

Um 21:00 Uhr trifft Bodö/Glimt auf Inter Mailand. Für die "Nerazzurri" ist die Reise zum vierfachen norwegischen Meister, der jenseits des Polarkreises beheimatet ist, eine der unangenehmsten Aufgaben im europäischen Kalender. Das Aspmyra-Stadion ist berüchtigt: Eiseskälte, peitschender Wind und ein extrem schneller Kunstrasen, auf dem Bodö/Glimt einst schon José Mourinhos AS Roma mit 6:1 demütigte.

Und zum Ende der Ligaphase präsentierte sich die Mannschaft von Kjetil Knutsen in beachtlicher Form. Nach einem 2:2 bei Borussia Dortmund düpierten die Norweger zuhause Manchester City mit 3:1, und zum Abschluss siegte Bodö/Glimt auch noch bei Atlético Madrid. In den vorangegangen sechs Partien dieser Saison auf grösster europäischer Bühne hatten die Skandinavier gerade einmal zwei Punkte geholt. Dank des famosen Schlussspurts mit sieben Punkten aus drei Spielen stiessen sie unter anderen auf Kosten von Marseille, Napoli oder Eintracht Frankfurt in die K.o-Phase vor.

Insofern wird Inter Mailand gewarnt sein gegen den aufmüpfigen Aussenseiter. In der Liga sind die Italiener seit letztem November und der Niederlage gegen Stadtrivale Milan unbesiegt und führen die Tabelle der Serie A bei einer mehr gespielten Partie mit acht Punkten Vorsprung an. Europäisch lief es dem Team von Cristian Chivu mit seinen beiden Schweizer Teamstützen Yann Sommer und Manuel Akanji nicht immer nach Wunsch. Den Umweg über die Sechzehntelfinals hätte der letztjährige Finalist der Champions League gerne vermieden. Drei Niederlagen in Serie gegen Atlético, Liverpool und Arsenal besiegelten aber die Zusatzschlaufe für Inter, dessen Tifosi natürlich von einer ähnlich erfolgreichen K.o-Phase träumen wie im Vorjahr – nur mit dem besseren Ende.

Apropos Atlético. Auch die Madrilenen steigen bereits in den Sechzehntelfinals ein. Der Mannschaft von Diego Simeone steht das Duell mit Brügge, dem ehemaligen Klub Ardon Jasharis, bevor. Das dritte Spiel, das um 21 Uhr angepfiffen wird, ist Olympiakos Piräus gegen Bayer Leverkusen.

Eröffnet wird der Abend von Karabach. Die Aseris empfangen ab 18.45 Uhr Newcastle United, das ohne den verletzten Fabian Schär die weite Reise in den Osten angetreten hat.

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