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Keine Medaille für die Schweiz

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Das Comeback von Kimmy Repond nach acht Monaten Pause ist an den Europameisterschaften in Sheffield gelungen © KEYSTONE/EPA/NEIL HALL

Mit leisen Medaillenhoffnungen stiegen die Schweizerinnen Kimmy Repond und Livia Kaiser aus den Positionen 6 und 9 an den Europameisterschaften in Sheffield in die Kür. Letztlich fallen aber beide noch zurück.

Livia Kaiser zeigte keine gute Kür. Ihr gelang von den Dreifachsprüngen bloss der Rittberger zweimal. Alle übrigen Dreifachen, der Flip oder der Toeloop, endeten mit Eisberührungen oder Unterdrehungen. Sie fiel vom 9. auf den 17. Platz zurück.

Komplizierter fällt die Analyse der Leistung von Kimmy Repond aus. Sie hat an Europameisterschaften schon Bronze gewonnen (2023) und schaffte es an Weltmeisterschaften schon auf Platz 4 (2025). Repond bestritt in Sheffield den ersten Wettkampf nach achtmonatiger Verletzungspause. Vor diesem Hintergrund zeigte Repond eine Super-Leistung, obwohl sie letztlich ebenfalls um eine Position vom 6. auf den 7. Platz zurückfiel. Einzig zwei Elemente ihrer Kür führten zu geringen Abzügen. Entsprechend freute sich Kimmy Repond am Ende ihrer Kür. Ihr Ziel, die Kür bis zum Schluss durchzuziehen, erfüllte sie voll und ganz.

An den kommenden Grossanlässen, den Olympischen Winterspielen und den Weltmeisterschaften, kann sich die Schweizerin noch steigern.

Den EM-Titel sicherte sich Niina Petrokina aus Estland, die schon nach dem Kurzprogramm geführt hatte. Loena Hendrickx (BEL) und Lara Gutmann (ITA) holten Silber und Bronze.

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