Der neue Bundestrainer will die lange Länderspielphase nutzen, um zahlreiche Spieler zu testen. Dabei setzt Klopp auf bekannte Namen und einige Überraschungen.
Von Patrick Berger, Florian Plettenberg & Kerry Hau
Nach Informationen von Sky Sport kehren die Flügelspieler Karim Adeyemi und Kevin Schade in die Nationalmannschaft zurück. Die beiden Legionäre starteten mit dem FC Barcelona (Adeyemi) respektive FC Brentford (Schade) gut in die neue Saison und werden für ihre Scorer von Klopp belohnt. Auch Köln-Star Said El Mala und Brajan Gruda, die Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM nicht berücksichtigt hatten, werden zum grossen Kader dazugehören.
Klopp setzt auf Überraschungen
Klopp und das Trainerteam haben sich dazu entschieden, für die lange Abstellungsperiode von über zwei Wochen mit vier Spielen in Amsterdam (24. September), gegen Griechenland (27. September), gegen Serbien (1. Oktober) und in Thessaloniki (4. Oktober) mehr als die von der UEFA festgelegten 23 Akteure mitzunehmen. Die Belastung soll so gesteuert und aufgeteilt werden, zudem will Klopp so viele Spieler wie möglich kennenlernen.
Burkardt und Ebnoutalib im DFB-Kader
Nach Informationen von Sky Sport wird neben Jonathan Burkardt auch Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt zum grossen Aufgebot gehören. Der Frankfurter Senkrechtstarter, der vor 18 Monaten noch in der 4. Liga gekickt hat, hat eine Einladung von Klopp erhalten und wird sich für den DFB statt für die marokkanische Auswahl entscheiden. Vor einer solchen Entscheidung steht auch Schalke-Profi Soufiane El-Faouzi, der bei Klopp ebenfalls hoch im Kurs steht.
Neben Philipp Treu, der im exklusiven Sky Sport Interview über einen FaceTime-Call mit Klopp gesprochen hat, hat auch Elversberg-Rechtsverteidiger Felix Keidel gute Chancen auf eine überraschende Nominierung.
Klopp verzichtet auf Baumann
Mit Spannung wird zudem erwartet, wen Klopp ins DFB-Tor stellt. Was Welt und kicker berichtet haben, deckt sich auch mit Sky Sport Infos: Oliver Baumann ist nicht dabei. Klopp hatte ein Gespräch mit dem Routinier, nimmt ihn aber nicht mit. Auch Hoffenheim ist informiert. Marc-Andre ter Stegen, mit dem der Bundestrainer ebenfalls sprach, hat gute Chancen, die Nummer eins zu sein.
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