Statt sich den Kracher zwischen Paris St-Germain und seinem Ex-Klub FC Bayern anzusehen, zog es den Trainer von Manchester City in ein englisches Drittliga-Stadion. Seine Begründung ist wild.
Die ganze Fussballwelt blickte am vergangenen Dienstag gebannt nach Paris, wo PSG und der FC Bayern ein unfassbares Offensivspektakel ablieferten.
Die ganze Fussballwelt? Nicht ganz, denn Pep Guardiola hatte andere Pläne. Die Zuschauer im Edgeley Park staunten nicht schlecht, als der Coach von Manchester City unter den Zuschauern weilte und sich die Partie des benachbarten Drittligisten Stockport County in der League One gegen den FC Port Vale live anschaute.
Der Tabellenvierte Stockport hofft noch auf den Aufstieg in die zweitklassige Championship, kassierte vor Guardiolas Augen aber einen Rückschlag gegen die bereits als Absteiger feststehenden Gäste und unterlag mit 1:2.
Guardiola und die Liebe zum englischen Fussball
Auf der Pressekonferenz seiner Cityzens am kommenden Wochenende beim FC Everton wurde der Starcoach zu seiner Entscheidung befragt und betonte dabei seine Liebe zum englischen Fussball. Zudem scherzte der Katalane, dass er von dem Duell in Paris, das letztlich zu einem Spiel für die Geschichtsbücher wurde, nachdem PSG die Münchner mit 5:4 bezwang, nicht viel erwartet habe.
"Ich habe den Spielplan gesehen, das Spiel PSG gegen Bayern München, und ich sagte: 'Ach, was für ein Katastrophenspiel! Die Trainer sind nicht gut, Luis und Vinny. Zudem wirklich, wirklich beschissene, beschissene Spieler!' Also habe ich beschlossen, hinzugehen. Ich liebe den englischen Fussball und bin nach Stockport gefahren."
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