Luzern entlässt zwei fehlbare Funktionäre
Der FC Luzern reagiert auf einen Rassismus-Eklat vom Ostersamstag im Frauenfussball und zieht Konsequenzen, wie aus einem Communiqué der Zentralschweizer hervorgeht. Zwei Funktionäre müssen gehen.
Während eines U20-Meisterschaftsspiels der Frauen zwischen Luzern und den Grasshoppers hatte ein Staff-Mitglied des Heimteams eine dunkelhäutige GC-Stürmerin rassistisch beleidigt. Zudem war ein weiterer FCL-Funktionär in den Vorfall involviert. Dieser hatte unmittelbar nach den Beschimpfungen versucht, die Situation zu relativieren.
Luzerns Sportchef Remo Meyer distanzierte sich entschieden. Die Wortwahl und der Umgang mit der Situation sei in keiner Weise akzeptabel gewesen. Die Luzerner setzten mit den Entlassungen nicht nur im eigenen Verein die Nulltoleranz-Haltung durch, sondern sie suchten auch den Kontakt zur betroffenen Spielerin sowie zu GC und entschuldigten sich für den Vorfall.
Auch auf Verbandsebene blieb der Fall nicht folgenlos. Der Schweizerische Fussballverband eröffnete, wie "Blick" berichtet, ein Verfahren.