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Neuer ist die Nummer eins und wird es auch bleiben

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Die Diskussion um Jonas Urbig als möglichen Nachfolger hält an. An Neuers Status beim FC Bayern ändert das aktuell jedoch nichts.

Die Diskussion um Jonas Urbig als möglichen Nachfolger hält an. An Neuers Status beim FC Bayern ändert das aktuell jedoch nichts.

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat Torwart Manuel Neuer vor dem Abflug nach Norwegen noch einmal demonstrativ den Rücken gestärkt. "Manu hat einen Fehler gemacht. Das ist ihm in seinen zwei Jahrzehnten, die er jetzt Profifussball spielt, bestimmt schon das eine oder andere Mal passiert. Dementsprechend: Für uns gibt es da gar keine Zweifel an Manu", sagte Eberl vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag (21.00 Uhr) bei Viking Stavanger.

Es gebe mit Blick auf Neuers designierten Nachfolger Jonas Urbig "eine klare Idee. Die setzen wir seit fast eineinhalb, zwei Jahren um", so Eberl am Montag: "Manu ist unsere Nummer eins und wird es auch bleiben. Und was dann in Zukunft passiert, wird man sehen."

Eine Option in Stavanger könnte dennoch sein, den 23 Jahre alten Urbig aus Gründen der Belastungssteuerung ins Münchner Tor zu stellen. Trainer Vincent Kompany habe sich "seine Gedanken gemacht. Deswegen möchte ich noch gar nicht vorweggreifen", sagte Eberl dazu. Urbig, der zuletzt einen beachtlichen Start in der Nationalmannschaft hatte, vertrat den 40 Jahre alten Neuer in dieser Saison bereits zweimal.

Für Bayern ist es bereits das zweite Spiel in der Ligaphase gegen ein Team aus Norwegen. Zum Auftakt hatte es ein 5:0 gegen Bodö/Glimt gegeben. Eberl erwartet auf dem Kunstrasen ein "kompliziertes" Spiel: "Wir müssen gewarnt sein."

Dass Kompany angesichts des ungewohnten Untergrundes den ein oder anderen Star gegen Viking schonen wird, glaubt Eberl nicht: "Dass er jetzt per se sagt: Kunstrasen, ich lasse den und den draussen - das habe ich bis jetzt nicht gehört."

Zumal die Bayern unbedingt unter die Top acht kommen wollen, um die Playoffs zu vermeiden. "Wir müssen und wollen das Spiel gewinnen. Dieses neue Modell bedeutet: Du musst immer deine Punkte machen", betonte Eberl.

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