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Marokkos 50-jährige Durststrecke soll im Heim-Final enden

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Marokko will sein Heimturnier krönen, Senegal den Partycrasher spielen. Im Final des Afrika-Cups treffen am Sonntag (20.00 Uhr) die auf dem Papier stärksten Vertreter des Kontinents aufeinander.

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Angeführt von PSG-Star Achraf Hakim (im roten Trikot) will Afrika-Cup-Gastgeber Marokko den Final im eigenen Land gewinnen © KEYSTONE/EPA/JALAL MORCHIDI

Der Weltranglisten-Elfte Marokko darf in Rabat das Publikum hinter sich wissen, die im FIFA-Ranking auf Rang 19 liegenden Senegalesen vertrauen auf Sadio Mané. Der langjährige Liverpool-Stürmer, nach seinem kurzen Abstecher zu Bayern München seit zweieinhalb Jahren in Saudi-Arabien tätig, schoss die "Löwen der Teranga" schon in den Final.

Für die "Löwen vom Atlas" soll es in der Hauptstadt ein schon historisches Happy End geben. Zuletzt hat Marokko den Afrika-Cup 1976 gewonnen, als nur acht Nationen am Turnier teilnahmen. 50 Jahre später greifen die Nordafrikaner angeführt von PSG-Star Achraf Hakimi nach dem zweiten Titelgewinn beim Kontinentalturnier. Das bis dato letzte Finalspiel 2004 gegen Tunesien ging verloren. Wesentlich mehr Final-Erfahrung hat der Gegner. Die Senegalesen greifen zum dritten Mal seit 2019 nach dem Titel. 2022 gewannen die Westafrikaner.

"Es ist ein Final der beiden besten Mannschaften Afrikas der letzten drei Jahre", befand Marokkos Trainer Walid Regragui. Der gebürtige Franzose führte die Nordafrikaner vor etwas mehr als drei Jahren schon in den WM-Halbfinal, nun soll der grosse Wurf gelingen. Senegal habe aber ein grossartiges Team, betonte der 50-Jährige. "Ich liebe den Senegal. Er war immer eine brüderliche Nation für die Marokkaner."

Regragui strich auch die Bedeutung der Partie für die Aussenwirkung des gesamten Afrika-Cups hervor. Dass sich die zwei besten Nationen gegenüberstünden, sei "sehr vorteilhaft für das Image und die Wahrnehmung des Turniers". Auch bei dieser Ausgabe gab es die eine oder andere Aufregung um Undiszipliniertheiten. Kameruns Verbandschef Samuel Eto'o wurde noch während des Turniers gesperrt, Algeriens Team verfolgte den Schiedsrichter nach dem Viertelfinal-Out gegen Nigeria bis in die Kabine.

Die Senegalesen müssen im Final wegen Sperren ohne ihren Captain Kalidou Koulibaly sowie Mittelfeldspieler Habib Diarra auskommen. Der Fokus im 70'000 Zuschauer fassenden Stade Prince Moulay Abdallah ist auf Mané gerichtet. Der 33-jährige Nationalheld seines Landes ist quasi der Talisman seiner Mannschaft. Im Halbfinal gegen Mohamed Salahs Ägypter schoss Mané das Goldtor - und verkündete danach, dass im Final sein letzter Auftritt beim Afrika-Cup ansteht. "Ich hoffe, dass wir die Trophäe nach Dakar bringen", meinte der Klubkollege von Cristiano Ronaldo bei Al-Nassr. "Wir wissen, wie man einen Final spielt. Ein Final ist dazu da, gewonnen zu werden."

Die Marokkaner werden es Mané allerdings schwer machen. Im Halbfinal nahmen sie schon Nigerias Star Victor Osimhen aus dem Spiel. Im bisherigen Turnierverlauf haben Hakimi und Co. in sechs Partien nur ein Gegentor kassiert: im zweiten Gruppenspiel gegen Mali durch einen Penalty.

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