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Mathilde Gremaud ist erneut Olympiasiegerin im Slopestyle

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Mathilde Gremaud schafft auch bei ihren dritten Winterspielen den Sprung aufs Podest. Vier Jahre nach ihrem Olympiasieg in Peking gewinnt die Freestylerin auch im Slopestyle-Final in Livigno Gold.

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Mathilde Gremaud beschert der Schweiz die zweite Goldmedaille an den Winterspielen in Norditalien © KEYSTONE/EPA/SERGEI ILNITSKY

Wenn es darauf ankommt, Leistung abzurufen, ist Mathilde Gremaud bereit. Auch an ihren dritten Olympischen Winterspielen springt die Freestyle-Athletin auf das Podest. Damit gelingt ihr Historisches: Sie ist die erste Schweizer Frau, die an drei verschiedenen Winterspielen eine Medaille gewinnt.

Als Beste der Qualifikation hielt Gremaud im Final der besten zwölf dem Druck stand und verwies dank eines herausragenden zweiten Laufs wie 2022 die für China startende Sinoamerikanerin Eileen Gu knapp auf Platz 2. Am Ende gaben 0,38 Punkte den Ausschlag zugunsten der Westschweizerin; vor vier Jahren in Peking waren es 0,33 Punkte gewesen. Bronze ging an die Kanadierin Megan Oldham.

Damit fügte Mathilde Gremaud ihrer beeindruckenden olympischen Sammlung eine vierte Medaille hinzu. Bereits 2018 hatte sie im Slopestyle Olympia-Silber gewonnen, 2022 in Peking holte sie zudem Silber im Big Air. Wie so oft zeigte sich die Athletin aus La Roche auch diesmal nervenstark.

Knapp ein Jahr nach der erfolgreichen Titelverteidigung an der Heim-WM im Engadin ging Gremaud mit einem klaren Plan in den Wettkampf - und setzte ihn um. Einen Tag nach ihrem 26. Geburtstag legte sie mit einem soliden ersten Lauf (83,60 Punkte) die Basis. Diese Sicherheit erlaubte es ihr, im zweiten Durchgang voll zu riskieren. Mit 86,96 Punkten übernahm sie die Führung vor Eileen Gu, die zuvor 86,58 Punkte erzielt hatte.

Und Gremauds Rivalin gelang es nicht mehr, den Spiess nochmals umzudrehen. Die Olympiasiegerin von 2022 im Big Air und in der Halfpipe 2022 stürzte bei ihrem dritten und letzten Versuch und musste den Traum vom noch fehlenden Olympia-Gold im Slopestyle begraben.

Für Gremaud hingegen geriet der finale Lauf zur Triumphfahrt. Mit der Schweizer Fahne um den Hals zeigte sie über Rails und Kicker nochmals eine kleine Show und liess sich im Ziel vor den Augen ihrer Eltern vom Publikum feiern.

Einen starken Auftritt zeigte auch Giulia Tanno, die als Sechste das Podest um weniger als vier Punkte verpasste. Nachdem die 27-jährige Bündnerin die letzten beiden Olympischen Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte, dürfte sich das gewonnene Diplom dennoch wie ein kleiner Triumph anfühlen.

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