Medaillengaranten sind für Olympiasaison bereit
Die Asse von Swiss-Ski in den Sparten Ski Freestyle und Snowboard sind Medaillengaranten. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Start in die Olympiasaison.
26mal wird im Februar um olympisches Gold gekämpft - 15mal im Ski-Freestyle, 11 mal mit dem Snowboard. Die Skier angeschnallt werden beim Aerials (Männer, Frauen und Mixed-Team), für die Buckelpiste (Männer und Frauen, je Einzel und Parallel), Skicross (Männer und Frauen), Halfpipe (Männer und Frauen), Slopestyle (Männer und Frauen) sowie Big Air (Männer und Frauen). Die Snowboard-Asse treten in den gleichen Park-Disziplinen an, dazu im Parallel-Riesenslalom und Snowboardcross (inklusive Mixed-Team).
Fixe Slots pro Disziplin gibt es nicht. Swiss-Ski darf im Ski Freestyle höchstens 32 Athletinnen und Athleten, im Snowboard 26, melden. Weil mehr Aktive die Selektionskriterien erfüllen werden und pro Disziplin nur vier Startplätze zur Verfügung stehen, zeichnet sich ein enges Rennen um die Tickets ab.
Besonders im Skicross der Männer dürfte es eng werden - vorausgesetzt, alle bleiben gesund. Auch in der Halfpipe der Snowboarder steigt der Konkurrenzdruck, wenn die Routiniers Iouri Podladtchikov, Jan Scherrer und David Hablützel auf hungrige Nachwuchsfahrer treffen.
Iouri Podladtchikov verletzte sich nach seinem Kreuzbandriss im März erneut, und zwar an der rechten Schulter und der rechten Augenhöhle. Der 37-Jährige muss mehrere Wochen pausieren und wird den Saisonstart im Dezember verpassen. Ansonsten startet die Schweizer Elite ohne nennenswerte Gesundheitsprobleme in den Winter. Fanny Smith, Ryan Regez, Mathilde Gremaud, Andri Ragettli, Noé Roth und Co. melden sich bereit. 27 Athletinnen und Athleten führen im Ski Freestyle und Snowboard den Nationalmannschafts-Status.
Drei Namen stechen hervor: Andri Ragettli, der erfolgreiche Freeskier und Social-Media-Profi, die Alpin-Snowboarderin Julie Hänggi-Zogg sowie Aerials-Spezialist Noé Roth. Ragettli, der Weltmeister von 2021 und mehrfache X-Games-Gewinner, und Roth, der 2023 und 2025 WM-Gold gewann, verpassten das olympische Podest bislang knapp und mussten sich beide mit Platz 4 zufriedengeben. Die zweifache Weltmeisterin Hänggi-Zogg visiert ihre vierten Spiele an; Platz 6 als Bestwert im Zeichen der fünf Ringe widerspiegelt ihr Potenzial nicht.
Mathilde Gremaud und Ryan Regez streben nach Peking 2022 in Italien 2026 eine zweite Olympia-Goldmedaille an. In China holte das Schweizer Team sieben seiner 15 Medaillen im Ski Freestyle und Snowboard. An der Heim-WM 2025 im Engadin führte die Schweiz mit fünfmal Gold (neun Medaillen) den Medaillenspiegel an. 2023 in Bakuriani resultierten gar zehn Medaillen, darunter drei goldene.
Am Wochenende eröffnet in Stubai der Slopestyle der Ski Freestyler den Winter. Als Letzte steigen die Skicrosser ab dem 9. Dezember im französischen Val Thorens in die Saison sowie sorgen die Frauen und Männer mit Snowboard und Skiern ab 10. Dezember in der Halfpipe im Secret Garden nähe Peking für Spektakel.
Chur als Big-Air-Event steht wegen fehlender Finanzen nicht mehr im Programm. Die Skicrosser fahren am 16. Dezember in Arosa und in der zweitletzten Januar-Woche sogar zweimal in Veysonnaz. Eine Woche zuvor hebt die Freestyle-Elite in Laax ab. Das Saisonfinale steigt in Silvaplana.
Der Snowboard-Tross gastiert vor Weihnachten in Davos und macht vor dem gemeinsamen Event mit den Freestylern in Laax noch Halt in Scuol. Auch das Finale in Silvaplana führen Snowboarder und Freestyler gemeinsam durch.