skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Basketball

NBA-Skandal: Ex-Profi gesteht Insiderwissen & Pokerbetrug

B9066B0E-7B3E-4AFC-B71A-2E797DC606C7

In dem Wett- und Mafiaskandal, der die NBA im vergangenen Jahr erschüttert hat, gibt es ein erstes Geständnis.

media_api_sky_de_723353369f0f8602a877
Der ehemalige NBA-Spieler und Assistenztrainer Damon Jones gesteht Insiderwissen und Pokerbetrug. © DPA

In dem Wett- und Mafiaskandal, der die NBA im vergangenen Jahr erschüttert hat, gibt es ein erstes Geständnis.

Der ehemalige Basketballprofi und Co-Trainer Damon Jones gab bei einer Anhörung vor dem Bundesgericht in Brooklyn (New York) zu, Insiderinformationen genutzt zu haben, um Anbieter von Sportwetten zu hintergehen.

Zudem räumte er ein, "hochkarätige Spieler" für Pokerrunden angeworben zu haben - die Spiele seien allerdings manipuliert gewesen.

NBA-Saison 2025/26

  • Start: 21. Oktober 2025
  • In-Season-Tournament: Mitte November - Dezember 2025
  • All-Star-Weekend: 13. - 15. Februar 2026
  • Start Playoffs: Mitte April 2026
  • NBA-Finals: Juni 2026

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, soll das Strafmass für Jones am 6. Januar verkündet werden. Gemäss Gesetz droht ihm im Sportwetten-Verfahren eine Gefängnisstrafe von 21 bis 27 Monaten, im Poker-Verfahren könnten 63 bis 78 Monate anfallen. Weil Jones ein Geständnis ablegte, darf er aber auf ein etwas milderes Urteil hoffen.

Der 49 Jahre alte Jones, der 2016 als Assistenzcoach den NBA-Titel mit den Cleveland Cavaliers gewann, war im vergangenen Jahr bei einer gross angelegten Razzia gegen illegales Glücksspiel und verbotene Sportwetten festgenommen worden. Neben Jones hatte das FBI weitere 29 Personen gefasst, darunter mutmassliche Mafiosi und andere Persönlichkeiten aus der Basketballwelt.

Insiderinformationen über verletzte Spieler genutzt

Von Dezember 2022 bis März 2024 hätten er und andere versucht, mit öffentlich nicht zugänglichen Informationen über verletzte Spieler Geld bei Sportwetten zu verdienen, verlas Jones aus seiner vorbereiteten Erklärung. Die Insiderinformationen habe er «aufgrund meiner Beziehungen als ehemaliger Spieler erhalten».

Seine Beziehungen habe er auch beim Pokern spielen lassen, um Basketballprofis an die manipulierten Tische zu locken. Für die Dienste als Lockvogel sei er bezahlt worden. Dass die Spiele manipuliert gewesen seien, habe er aufgrund von Gesprächen mit seinen Komplizen gewusst. Den mehr als zehn Geschädigten entstand ein Schaden von über 9,5 Millionen Dollar (rund 8,1 Millionen Euro).

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss