Für das DFB-Team ist das hochrelevant – denn der Afrika-Cup-Sieger von 2024 zählt im Sommer zu den deutschen WM-Gruppengegnern.
Ange-Yoan Bonny hat seine internationale Zukunft geklärt - und sendet ein deutliches Signal Richtung Weltmeisterschaft. Der Stürmer von Inter Mailand wird ab sofort für die Elfenbeinküste auflaufen und sagt Frankreich endgültig ab. Die Entscheidung ist gefallen.
Die Ivorer sind einer der Gruppengegner der DFB-Auswahl bei der im Sommer stattfindenden WM. Mit Bonny erhält die ohnehin starke Offensivreihe der "Les Elephants" zusätzliche Durchschlagskraft - ein Faktor, den Julian Nagelsmann und sein Team bei der Turniervorbereitung genau im Blick haben dürften.
Spannender Angriff um RB-Star
Bonny, in Frankreich geboren und Junioren-Nationalspieler der "Equipe Tricolore" gewesen, war auch für "Les Bleus" spielberechtigt. Der endgültige Sprung in die A‑Nationalmannschaft blieb bislang jedoch aus. Nun folgt der klare Richtungswechsel - hin zu einer Auswahl, in der der 22-Jährige eine zentrale Rolle einnehmen kann.
Für die Elfenbeinküste ist das ein Gewinn mit Signalwirkung. Gemeinsam mit Spielern wie United-Juwel Amad Diallo und Leipzig-Shootingstar Yan Diomande formiert sich eine offensive Achse, die vor Tempo, Spielwitz und Unberechenbarkeit sprüht.
Bonny mit guter Saison bei Inter
Auch sportlich passt der Zeitpunkt. Bonny hat sich in seiner ersten Saison bei Inter Mailand auf Anhieb eingebracht. Der Angreifer überzeugte mit Robustheit, Laufarbeit und klugen Bewegungen im Strafraum. Oft als Joker eingesetzt, lieferte er bislang in 44 Pflichtspielen sieben Tore und sieben Vorlagen.
Bonny hatte einst im Sommer 2021 nach seiner fussballerischen Ausbildung in Frankreich den Schritt nach Italien zum FC Parma gewagt. Dort entwickelte er sich kontinuierlich weiter, feierte den Aufstieg in die Serie A und empfahl sich für höhere Aufgaben. Im Sommer 2025 folgte der Wechsel zu Inter. In der laufenden Saison entpuppte sich Bonny als wertvolle Kaderoption beim italienischen Top-Klub.
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