Titelkandidat Oklahoma City setzt früh ein Zeichen in der NBA. Ebenfalls ungeschlagen bleibt LeBron James, der mit den Philadelphia 76ers ein spektakuläres Comeback gegen Cleveland feierte.
Die Oklahoma City Thunder bleiben in der jungen NBA-Saison ohne Niederlage. Nach dem Auftaktsieg gegen die San Antonio Spurs setzte sich der Meister von 2025 auch gegen die Denver Nuggets durch und gewann mit 96:84.
Besonders die Defensive machte den Unterschied. Oklahoma City liess den Angriff der Nuggets kaum zur Entfaltung kommen und nahm vor allem Superstar Nikola Jokic weitgehend aus dem Spiel. Der Serbe kam auf 13 Punkte, sieben Rebounds und fünf Assists. Für seine Verhältnisse war das ein ungewöhnlich ruhiger Abend.
Topscorer bei OKC war Jalen Williams mit 21 Punkten. MVP Shai Gilgeous-Alexander kam auf 17 Zähler und blieb damit unter seinem gewohnten Niveau.
LeBron und Philadelphia drehen Riesenspiel
Für die spektakulärste Geschichte der Nacht sorgten die Philadelphia 76ers. Das neue Team von LeBron James lag gegen die Cleveland Cavaliers zwischenzeitlich mit 29 Punkten zurück. Zur Halbzeit stand sogar ein 45:69 auf der Anzeigetafel.
Trotzdem gewann Philadelphia die Partie noch mit 114:106! "Man will sich nicht darauf verlassen. Ich finde es toll zu wissen, dass wir tief im Inneren nicht diese Aufgebermentalität haben", so James und ergänzte: "Man will sich niemals umschauen und sagen müssen, dass die Jungs aufgegeben haben. Aber man will sich nicht zu oft in solche Situationen bringen."
Maxey überragt bei den Sixers
Bester Werfer der Sixers war erneut Tyrese Maxey mit 32 Punkten. LeBron James steuerte 17 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists bei. Trotz einer schwachen Trefferquote von 35,7 Prozent half der NBA-Rekordscorer entscheidend dabei, die Partie zu drehen. Bei Cleveland überzeugte vor allem Donovan Mitchell, der ebenfalls 32 Punkte erzielte.