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Plan vorgestellt: Generali Stadium soll legendäres San Siro ersetzen

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Das Generali Stadium wird rund 2,3 Milliarden Euro kosten und Austragungsort der EM 2032 sein. Beide Mailänder Klubs setzen dabei auf eines der grössten Stadionprojekte Europas.

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Inter Mailand und Milan bauen das Generali Stadium. © Imago

Das Generali Stadium wird rund 2,3 Milliarden Euro kosten und Austragungsort der EM 2032 sein. Beide Mailänder Klubs setzen dabei auf eines der grössten Stadionprojekte Europas.

Inter Mailand und AC Mailand haben ihre Pläne für ein neues gemeinsames Stadion vorgestellt. Die Arena soll 2031 fertiggestellt werden, 71.500 Zuschauer fassen und künftig den Namen "Generali Stadium" tragen. Die Baukosten werden auf rund 2,3 Milliarden Euro veranschlagt.

Der Namensrechtevertrag mit dem Versicherungskonzern Generali soll über 20 Jahre rund 650 Millionen Euro einbringen. Beide Vereine sollen damit jeweils etwa 16 Millionen Euro pro Saison erhalten. Die neue Arena wird das traditionsreiche San Siro ersetzen und auch bei der Fussball-EM 2032 zum Einsatz kommen, die Italien gemeinsam mit der Türkei ausrichtet.

Zwei statt drei Zuschauerränge

Das Stadion wird zwei statt drei Zuschauerränge haben. Die beiden Fankurven sollen jeweils 11.600 Plätze bieten und eine Neigung von 37 Grad aufweisen. Unter dem erhöhten Stadionpodest sind Parkplätze vorgesehen. Neben Fussball soll die Arena auch für Rugby und American Football genutzt werden können. Die Aussenfassade wird von einer markanten Konstruktion aus kreuzförmigen Elementen geprägt. LED-Beleuchtung soll die Vereinsfarben von Inter und Milan darstellen können. Auf der Fassade sollen zudem Bilder und Projektionen möglich sein.

Rund um die Arena ist ein 281.000 Quadratmeter grosses Stadterneuerungsprojekt geplant. Neben Grün- und Freizeitflächen sollen ein Hotel, Einkaufsbereiche, Museen der beiden Vereine sowie zwei Vereinsshops entstehen.

Der britische Architekt Norman Foster bezeichnete Mailand als wichtige Inspirationsquelle für den Entwurf. "Das Stadion soll zu einem Bestandteil der städtischen Infrastruktur werden, vergleichbar mit der Mailänder Scala und der Galleria Vittorio Emanuele II.", sagte der Stararchitekt.

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