Qualifikationssieger gegen Titelverteidiger im Playoff-Final
Anders als die National League, die am Freitag mit den Playoffs beginnt, biegt die Women's League am Samstag mit dem Start des Playoff-Finals zwischen Zug und Bern bereits auf die Zielgerade ein.
Damit kommt es in der Best-of-7-Serie zwischen dem Qualifikationssieger Zug und dem Titelverteidiger Bern zum gleichen Duell wie vor einem Jahr. Damals liessen die Bernerinnen nach dem Gewinn der Qualifikation nichts anbrennen und setzten sich gegen den damaligen Aufsteiger aus Zug mit 3:0 Siegen durch.
Diesmal ist die Ausgangslage jedoch eine andere: Die EVZ-Frauen schlossen die Qualifikation auf Platz 1 ab, mit stolzen 20 Punkten Vorsprung auf den SCB. Auch die Bilanz der bisherigen Saisonduelle spricht für die Zentralschweizerinnen. Sie gewannen drei von vier Partien, zwei davon mit 7:0 und 8:2 äusserst deutlich.
Für die Zugerinnen bietet die Final-Serie nicht nur die Möglichkeit zur Revanche für den verlorenen Playoff-Final des Vorjahres, sondern nach dem neuerlichen Gewinn des Schweizer Cups Mitte Januar auch die Chance auf das Double.
In den Playoff-Halbfinals gaben sich beide Teams keine Blösse. Die Zugerinnen setzten sich in drei Spielen gegen Fribourg-Gottéron mit einem Torverhältnis von 19:5 durch. Massgeblich beteiligt waren die Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen Rahel Enzler und Lara Stalder, die neun beziehungsweise sieben Skorerpunkte markierten.
Die SCB-Frauen blieben gegen Ambri-Piotta ebenfalls makellos und kassierten in drei Siegen nur ein einziges Gegentor. Nationaltorhüterin Saskia Maurer glänzte mit zwei Shutouts, während Sinja Leemann - auch sie eine der Bronze-Heldinnen in Mailand - beim 4:0-Auftaktsieg einen Hattrick beisteuerte.