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Rassat triumphiert am Chuenisbergli - Nef bester Schweizer

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Paco Rassat feiert am Chuenisbärgli seinen zweiten Weltcupsieg. Der Franzose triumphiert im Slalom von Adelboden vor den Norwegern Atle Lie McGrath und Henrik Kristoffersen. Tanguy Nef wird Achter.

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Paco Rassat meistert das Chuenisbärgli am schnellsten © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Rassat, der in dieser Saison schon in Gurgl gewonnen hatte und vor vier Tagen in Madonna di Campiglio als Dritter aufs Podest gestiegen war, schob sich am Nachmittag bei perfekten Bedingungen mit Laufbestzeit vom 4. Rang an die Spitze. McGrath und Kristoffersen verwies er um 18 respektive 20 Hundertstel auf die weiteren Plätze.

Der in den Savoyen aufgewachsene Rassat gewann damit als erster Athlet im Olympiawinter zwei Slaloms und übernahm vom ausgeschiedenen Noweger Timon Haugan die Führung in der Disziplinenwertung. Der Halbzeitführende Kristoffersen konnte sich mit seinem 13. Podestplatz beim Ski-Klassiker im Berner Oberland trösten.

Die Schweizer gehörten am Tag nach Marco Odermatts fünftem Riesenslalom-Triumph in Folge in Adelboden zu den Geschlagenen. Tanguy Nef wurde zeitgleich mit Noël Achter. Loïc Meillard, nach dem ersten Lauf als Fünfter mit intakten Podestchancen, fädelte im zweiten Lauf nach rund 20 Sekunden ein.

Ein persönlicher Befreiungsschlag gelang Ramon Zenhäusern. Der Walliser, der in der Startliste aus den Top 30 gerutscht ist und um die Fortsetzung seiner Karriere kämpft, fuhr im zweiten von fünf Januar-Slaloms auf Rang 15. Die zweitbeste Zeit im zweiten Lauf und der erste Top-15-Platz des Winters nähren auch Zenhäuserns Hoffnung auf die vierte Olympiateilnahme im Februar in Bormio.

Zenhäusern erfüllte damit die halbe Olympia-Norm von Swiss-Ski. An dieser schnupperte auch Marc Rochat. Nach zwei Ausfällen und drei verpassten zweiten Läufen schob sich der 33-jährige Romand im ersten Durchgang mit Startnummer 37 in den 17. Zwischenrang. Am Ende belegte er zwei Positionen vor Daniel Yule den 24. Platz.

Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen geht es für die Slalom-Spezialisten am nächsten Wochenende in Wengen weiter. Bis Ende Januar stehen auch noch die Slaloms in Kitzbühel und Schladming auf dem Programm.

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