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Rekordplus! Die ungewöhnliche Transfer-Wende bei PSG

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PSG hat seine Transferstrategie überraschend deutlich verändert. Statt Rekordinvestitionen standen im Sommer 2026 hohe Verkaufserlöse und ein positives Transferergebnis im Mittelpunkt.

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Neuzugang Ferran Torres (m.) war einer der teuersten Neuzugänge bei PSG. Die Einnahmen durch Abgänge überwogen deutlich. © DPA pa

PSG hat seine Transferstrategie überraschend deutlich verändert. Statt Rekordinvestitionen standen im Sommer 2026 hohe Verkaufserlöse und ein positives Transferergebnis im Mittelpunkt.

Paris Saint-Germain hat das Sommer-Transferfenster 2026 mit einer aussergewöhnlichen Bilanz abgeschlossen. Der Champions-League-Sieger investierte laut Transfermarkt 152 Millionen Euro in neue Spieler, nahm gleichzeitig aber 334,3 Millionen Euro ein. Damit steht für die Pariser ein Transferplus von 182,3 Millionen Euro zu Buche.

Besonders bemerkenswert: Seit der Übernahme durch Qatar Sports Investments im Jahr 2011 war PSG eigentlich dafür bekannt, auf dem Transfermarkt regelmässig deutlich mehr Geld auszugeben als einzunehmen. Ein positives Transferergebnis ist in der Katar-Ära die absolute Ausnahme und kam zuvor nur einmal vor (2019/20 gab es ein Transferplus von 17,4 Mio. €). Dies unterstreicht, wie ungewöhnlich dieser Sommer für den französischen Spitzenklub verlaufen ist.

Rekordabgang Barcola spült Geld in die Kasse

Den grössten Anteil an den Einnahmen hatte der Verkauf von Bradley Barcola. Der Offensivspieler wechselte für 125 Millionen Euro zum FC Liverpool und ist damit der teuerste Verkauf der Vereinsgeschichte. Hinzu kamen unter anderem die Transfers von Goncalo Ramos (74 Millionen Euro zur AC Mailand), Ibrahim Mbaye (55 Millionen Euro zu Aston Villa), Randal Kolo Muani (41,2 Millionen Euro zu Juventus Turin) und Kang-in Lee (35 Millionen Euro zu Atletico Madrid).

Trotz der hohen Einnahmen blieb PSG auf der Zugangsseite aktiv und verpflichtete unter anderem Maghnes Akliouche für 50 Millionen Euro, Ferran Torres für 48,5 Millionen Euro und Mika Godts für 45 Millionen Euro. Insgesamt investierten die Franzosen 152 Millionen Euro in neue Spieler.

Wie stark sich die Strategie verändert hat, zeigt der Blick zurück: Im Sommer 2023 gab PSG noch mehr als 454 Millionen Euro für neue Spieler aus und gehörte damit zu den grössten Geldgebern Europas. Drei Jahre später steht nun ein Transferplus von mehr als 180 Millionen Euro. Ein derartiges Bild war in Paris lange Zeit kaum vorstellbar.

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