Dem 1. FC Köln liegt laut Sportgeschäftsführer Thomas Kessler keine Offerte für Shootingstar Said El Mala vor.
"Wir stehen in einem sehr verlässlichen und engen Austausch mit Said und seiner Familie. Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten. Auch von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen", sagte Kessler dem Kölner Stadt-Anzeiger.
Nach Sky Sport Infos zeigt Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion konkretes Interesse. Die Seagulls wollen ihn und seinen Bruder Malek unter Vertrag nehmen, allerdings ist der Deal noch lange nicht durch. Auch andere Top-Klubs wie der FC Bayern haben weiterhin Interesse an dem Offensivspieler, für den Köln eine Millionenablöse winken könnte. Kessler sieht den Wechselgerüchten dennoch entspannt entgegen. "Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln - Said steht noch bis 2030 bei uns unter Vertrag", sagte er.
Eine finanzielle Schmerzgrenze habe der Bundesligist "nicht definiert", machte Kessler mit Blick auf eine mögliche Ablöse klar. Nach Sky Sport Informationen strebt der Effzeh bei einem Verkauf des talentierten Offensivspielers eine Rekordsumme an. Bislang ist Anthony Modeste Rekordabgang bei den Kölnern, der im Jahr 2017 für rund 35 Millionen Euro an Tianjin Quanjian aus China verkauft wurde.
Auch einen "konkreten Zeitpunkt oder Korridor" gebe es nicht. "Zu gegebener Zeit werden wir uns mit dem Thema befassen", so Kessler, der im Abstiegskampf voll mit El Mala plant. "Wir begleiten Said seit Saisonbeginn sehr eng. Er hat unmissverständlich klargemacht, dass sein voller Fokus derzeit auf seiner Entwicklung beim FC und dem Saisonendspurt liegt. Er verfolgt klare Ziele mit dem Klub."