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Schmerzhaftes Playoff-Debüt für Sturm: Boston spät gebrochen

Marco Sturm war einem perfekten Playoff-Debüt als Head Coach der Boston Bruins ganz nah - doch am Ende stand eine bittere Niederlage.

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Marco Sturm (oben) und die Boston Bruins wurden in nur 406 Sekunden schockiert. © DPA pa

Marco Sturm war einem perfekten Playoff-Debüt als Head Coach der Boston Bruins ganz nah - doch am Ende stand eine bittere Niederlage.

In Spiel 1 der Erstrundenserie bei den Buffalo Sabres verspielten die Bruins eine 2:0-Führung und unterlagen nach einer furiosen Schlussphase der Gastgeber mit 3:4.

Boston präsentierte sich über weite Strecken als das reifere Team. Morgan Geekie brachte die Bruins bereits in der 11. Minute des ersten Drittels in Führung. Auch defensiv hatte Boston die Partie zunächst im Griff und liess wenig zu. Buffalo tat sich schwer, Tempo und Struktur ins eigene Spiel zu bekommen.

Der Playoff-Baum in der NHL. (Quelle: nhl.com).
Image: Der Playoff-Baum in der NHL. (Quelle: nhl.com).

Als Elias Lindholm zu Beginn des Schlussdrittels (52.) auf 2:0 erhöhte, schien alles für einen erfolgreichen Serienstart der Bruins angerichtet. "Wir waren genau dort, wo wir sein wollten", analysierte Sturm später. Doch innerhalb weniger Minuten kippte das Spiel komplett.

406 dramatische Sekunden

Angetrieben vom frenetischen Heimpublikum starteten die Sabres eine beeindruckende Aufholjagd. Tage Thompson glich mit zwei Treffern innerhalb von dreieinhalb Minuten (53., 56.) aus, ehe Mattias Samuelsson nur 52 Sekunden später das 3:2 erzielte. Boston wirkte in dieser Phase überrumpelt und fand defensiv keinen Zugriff mehr.

Die Bruins nahmen in der Schlussminute den Torhüter vom Eis, doch statt des Ausgleichs setzte Alex Tuch mit dem Treffer ins leere Tor (59.) den Schlusspunkt zum 4:2. Zwar verkürzte David Pastrnak acht Sekunden vor dem Ende im Powerplay noch auf 3:4, doch der Anschlusstreffer kam zu spät.

Vier Tore in 6:46 Minuten - ein historischer Kollaps aus Sicht der Bruins. Für Buffalo dagegen war es ein emotionaler Playoff-Abend: Erstmals seit 2011 stehen die Sabres wieder in der Endrunde und feierten eines der seltenen Comebacks der NHL-Playoff-Geschichte nach einem Zwei-Tore-Rückstand in den letzten zehn Minuten.

Revanche in Buffalo

Buffalo überzeugte nicht zuletzt durch körperliche Präsenz. Mit 53 Checks setzten die Sabres ein klares Zeichen, Boston kam auf 38. Sturm zollte dem Gegner Respekt, richtete den Fokus aber schnell nach vorne: "Das sind Playoffs. Man muss 60 Minuten durchhalten."

Die Bruins liegen damit in der Best-of-Seven-Serie mit 0:1 zurück, haben aber bereits in Spiel 2 am Dienstag die Chance zur Antwort - erneut in Buffalo.

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