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Schweizer Podestserie reisst in Copper Mountain

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Die Schweizer Podestserie im Riesenslalom reisst in Copper Mountain. Beim Ausfall von Marco Odermatt belegen Thomas Tumler, Loïc Meillard und Luca Aerni die Ränge 9, 18 und 19.

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Thomas Tumler kommt mit den Bedingungen in Copper Mountain von den Schweizern am ehesten zurecht - seinen Rückstand kann sich der Bündner auch nicht erklären © KEYSTONE/AP/Robert F. Bukaty

Während die sonst im Riesenslalom so starken Schweizer schwächelten, feierte der Österreicher Stefan Brennsteiner im Alter von 34 Jahren mit einem ordentlichen Polster seinen ersten Weltcupsieg. Der Salzburger, der auf seinem Weg viermal von einem Kreuzbandriss ausgebremst wurde, ging mit der Startnummer 1 ins Rennen und führte bereits nach dem ersten Lauf. Henrik Kristoffersen und Filip Zubcic komplettierten das Podest mit rund einer Sekunde Rückstand. Dem österreichischen Allrounder Marco Schwarz fehlten als Vierter zwei Hundertstel zum zweiten Podestplatz im zweiten Riesenslalom des Winters.

Der Schweizer Dämpfer hatte seinen Ursprung im ersten Lauf, als Marco Odermatt nach besten Zwischenzeiten ausschied. Thomas Tumler, der schon einige Male bewiesen hat, dass ihm die speziellen Bedingungen in Nordamerika liegen, hätte den gewichtigen Ausfall im eigenen Lager aber vergessen machen können. Der 36-jährige Bündner lag bei Halbzeit im 3. Zwischenrang, büsste in der Entscheidung jedoch noch sechs Plätze ein. "Es ist komisch. Im ersten Lauf hatte ich ein miserables Gefühl und war Dritter. Im zweiten dachte ich, ich müsste als Führender ins Ziel kommen und war Siebter."

Im ersten Riesenslalom in Copper Mountain seit 49 Jahren riss damit auch die Schweizer Podestserie in der Basisdisziplin, die seit Oktober 2024 anhielt - auch weil Loïc Meillard den Kopf wiederum nicht lösen konnte. Der Slalom-Weltmeister und WM-Dritte im Riesenslalom war nach dem halben Pensum an siebter Stelle positioniert und fiel im zweiten Lauf aus den Top 15. Im SRF-Interview rang der Neuenburger im Nachgang nach einer Erklärung für seine Probleme: "Ich habe keine Antwort darauf, wieso mir der Speed fehlt und was ich zu tun habe. Luca Aerni, der dritte Schweizer im zweiten Lauf, belegte in der Endabrechnung direkt hinter dem Neuenburger den 19. Platz.

Für Odermatt endete die eigene Podestserie im Riesenslalom nach vier Siegen und je zwei zweiten und dritten Plätzen. Der Dominator, dem in den letzten Tagen aber eine Grippe zu schaffen machte, legte 24 Stunden nach seinem Sieg im Super-G formidabel los und lag im ersten Lauf nach der zweiten von vier Zwischenzeiten rund vier Zehntel vor dem Rest, ehe er in einer Rechtskurve auf dem Innenski wegrutschte und im Schnee landete.

"Ein klassischer Innenski-Fehler, typisch für diesen Schnee hier. Schade, das passiert mir im Training eigentlich nie", befand Odermatt. Mit Blick auf die zusätzliche Erholungszeit für die anstehenden Rennen in Beaver Creek von nächster Woche hielt sich sein Ärger in Grenzen. Verletzungen zog sich Odermatt keine zu.

Weiter geht es für Odermatt in Beaver Creek ab Sonntag mit den Abfahrtstrainings auf der Birds of Prey. Die erste Abfahrt des Olympia-Winters steht am nächsten Freitag (5. Dezember) auf dem Programm. Am Wochenende darauf folgen bei der zweiten Weltcup-Station in den Rocky Mountains ein Super-G und ein Riesenslalom.

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