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Schweizerinnen schlagen Kanada und holen WM-Gold

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Überglückliche Schweizerinnen um Skip Xenia Schwaller (vorne rechts) nach dem Finalsieg über Kanada. © KEYSTONE/AP/Jeff McIntosh

Die Schweizerinnen gewinnen an der Curling-Weltmeisterschaft in Calgary überraschend die Goldmedaille. Den Final gewinnen Selina Rychiger, Fabienne Rieder, Selina Gafner und Skip Xenia Schwaller gegen Kanada mit 7:5.

Das Team des Curlingclub Grasshoppers nahm erstmals an einer WM teil.

Die Schweizerinnen lagen im Final nie in Rückstand. Sie führten 2:0, 4:2 und gingen im achten End - mit dem bereits dritten Zweierhaus - wieder mit 6:4 in Führung. Im neunten End verkürzten die Kanadierinnen auf 5:6. Mit dem zweitletzten Stein im letzten (zehnten) End machte Skip Xenia Schwaller alles klar: Sie beförderte mit einem perfekt gelungenen Take-out die kanadischen Steine aus dem Haus. Kurz darauf war der WM-Titel Tatsache.

Damit setzen die Schweizerinnen die Dominanz an Frauen-Weltmeisterschaften fort. Seit 2012 holte die Schweiz neun Mal die Goldmedaille - plus Silber 2024 und 2025. Seit 2012 ging bloss fünf Mal der Titel nicht an die Schweiz (wobei die WM 2020 wegen der Covid-Pandemie ausfiel). Kanada (4x) und Schottland (1x) holten diese Goldmedaillen.

Damit holte die Schweiz seit 2012 gleich viele Goldmedaillen wie zuvor Medaillen in der Geschichte von Frauen-Weltmeisterschaften. Von 1979 bis 2012 gewann die Schweiz 2x Gold, 2x Silber und 5x Bronze.

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