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Schwierige Tage für Alvaro Arbeloa

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Nach zuletzt schwachen Ergebnissen in der Liga und internen Querelen muss Real Madrid gegen Manchester City liefern. Kann Trainer Alvaro Arbeloa das Team wieder auf Kurs bringen?

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Alvaro Arbeloa blickt dem Duell mit Manchester City und Pep Guardiola entgegen © KEYSTONE/EPA/FERNANDO VILLAR

Die erleichterten Worte von Alvaro Arbeloa verdeutlichten den derzeit kläglichen Zustand von Real Madrid womöglich ungewollt. "Das ist Real Madrid, Kampf bis zum Ende", sagte der Trainer. "Das ist hoffentlich wirklich ein Wendepunkt, dass alles ab jetzt besser läuft."

Vor dem Kracher in der Champions League gegen Manchester City hatte Real nicht etwa den Erzrivalen aus Barcelona besiegt. Nein, es war lediglich ein in der Nachspielzeit erzitterter Erfolg beim spanischen Mittelklasse-Team Celta Vigo. Zweimal hatte man zuvor in La Liga verloren. Die Tabellenführung hat Barça wieder an sich gerissen. Da tut so ein Sieg im fernen Galicien gut.

Ob es allerdings am Mittwoch gegen das Star-Ensemble von Trainer Pep Guardiola reichen wird, darf bezweifelt werden. Der Rekordsieger der Königsklasse ist zu sehr mit internen Querelen und externen Eklats beschäftigt. Und selbstverständlich wackelt der Stuhl von Trainer Arbeloa nach gerade einmal zwei Monaten im Amt gehörig, schliesslich ist man in der Liga nur Zweiter und im Cup längst gescheitert.

Bleibt also die Champions League. So etwas wie der Haus-und-Hof-Wettbewerb der Königlichen, da ging bisher eigentlich immer was. Womöglich schöpft man daraus rund um das Estadio Santiago Bernabeu einen gewissen Optimismus. "Es kann ein grosser Abend werden", sagte Goalie Thibaut Courtois. "Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen."

Das Sportliche geriet bei Real zuletzt ein wenig in den Hintergrund. Stattdessen schlug der Rassismus-Skandal um Vinicius Junior hohe Wellen. Sieben Tage später stand einmal mehr Antonio Rüdiger in den weniger schmeichelhaften Schlagzeilen, als ihm sein Gegenspieler "absichtliche Körperverletzung" vorwarf. Der deutsche Nationalspieler hatte den bereits am Boden liegenden Diego Rico vom FC Getafe mit dem Knie im Gesicht getroffen.

Und dann ist da noch Kylian Mbappé. Der Superstar fehlt seit gut zwei Wochen aufgrund von Knieproblemen, die er lieber in Paris statt in Madrid behandeln liess. Auch am Mittwochabend wird der 27-Jährige nicht dabei sein.

Bei City dürfte der Superstar hingegen auf dem Platz stehen. Nachdem Erling Haaland beim Erfolg im Cup in Newcastle nicht dabei war, wird der Norweger im Achtelfinal-Hinspiel wohl Reals Abwehr fordern. Guardiola hatte Haaland wegen Knöchelproblemen geschont.

In der Meisterschaft läuft es für City zwar ähnlich bescheiden wie für Real, doch die Formkurve zeigt nach oben und man kann noch drei Titel gewinnen. Das Triple holten die Engländer vor drei Jahren. "Man muss im entscheidenden Moment der Saison einfach da sein", sagte Guardiola. Für den Katalanen gehe es nicht ums Verlieren oder Gewinnen: "Wir müssen wir selbst sein. Darauf liegt mein Fokus."

Auf jeden Fall muss City wachsam bis zum Schluss sein. Denn eine Qualität hat Real Madrid unter Xabi Alonsos Nachfolger Arbeloa entwickelt: späte Tore. In sieben der bisher 13 Spiele währenden Amtszeit des 43-Jährigen traf Real nach der 80. Minute. So auch beim erhofften Wendepunkt in Vigo, als Federico Valverde in der vierten Minute der Nachspielzeit das 2:1 erzielte.

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