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SCL Tigers erstmals diese Saison nicht unter den Top 10

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Der EV Zug und die Rapperswil-Jona Lakers werden wohl die direkte Playoff-Qualifikation verpassen, die Teilnahme am Play-In ist ihnen aber nicht mehr zu nehmen. Das sind die Fakten der sechs Spiele vom Samstag.

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Die Zuger schlagen Ambri 4:1, präsentieren ein neues Logo und sichern sich die Teilnahme am Play-In © KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ

Noch dürfen die Lakers und der EVZ hoffen, Lausanne oder Servette einzuholen. Das Play-In dürfen beide Klubs aber planen - weil Biel oder die SCL Tigers (wegen der Direktbegegnung in der zweitletzten Runde) nicht mehr auf 73 Punkte kommen können. Die Lakers sicherten sich mit einem 4:3-Sieg in Langnau das Play-In. Schon nach 30 Minuten führten die St. Galler mit 3:0. Langnau holte zwar zum 3:3 auf, geriet aber nach 55 Minuten wieder in Rückstand. Bitter für die SCL Tigers: Mit Yannick Albrecht erzielte ein einstiger Langnauer das 1:0 und das 4:3. Die Lakers gewannen in dieser Saison alle möglichen zwölf Punkte gegen die SCL Tigers.

Zug holte drei weitere Punkte mit einem 4:1-Erfolg über Ambri-Piotta. Die Leventiner brauchen nach bloss noch drei Siegen aus den letzten zehn Runden ein Wunder, um dem Abstiegs-Playoff gegen den HC Ajoie noch zu entgehen. Zudem hängt der Haussegen in Ambri wieder schief: Chris DiDomenico, der Topskorer Ambris, spielte in Zug nicht. Er war überzählig und wurde sogar in der Leventina belassen - obwohl Ambri dadurch das Ausländerkontingent nicht ausschöpfte. Schon am Freitag in Davos ist "DiDo" in der zweiten Spielhälfte nicht mehr eingesetzt worden, wohl weil Trainer Jussi Tapola nicht gefiel, wie DiDomenico seine Einsätze immer länger ausdehnte.

Der HC Lugano scheint sich mit Blick auf die Playoffs schon zu schonen. Die Tessiner verloren auch das zweite Heimspiel nach der Olympia-Pause, diesmal mit 1:4 gegen Lausanne. Nach den bärenstarken Leistungen im Januar, mit denen sie Lugano früh das Playoff-Ticket sicherte, resultierten aus den letzten acht Runden nur noch drei Siege. In allen vier Partien zwischen Lugano und Lausanne in dieser Saison setzte sich das Auswärtsteam durch.

Dem HC Davos gelang keine dritte Neuner-Siegesserie in dieser Saison. Nach acht Siegen de suite unterlagen die Davoser daheim Kloten mit 0:2. Der HCD verlor erst zum dritten Mal ein Heimspiel in dieser Saison: vor der Niederlage gegen Kloten unterlagen sie den ZSC Lions am 5. Dezember mit 2:3 nach Penaltyschiessen, und am 20. November ging ein Heimspiel gegen Ambri-Piotta mit 4:6 verloren. Ludovic Waeber kommt zum ersten Shutout der Saison.

Der Genève-Servette Hockey Club bleibt der Angstgegner der ZSC Lions. Die Genfer gewannen mit 3:2 auch die vierte Direktbegegnung in dieser Saison. Die ZSC Lions gingen im ersten Abschnitt zweimal in Führung; Jesse Puljujärvi glich bis zur 31. Minute zweimal aus. Sakari Manninen schoss Servette in der 46. Minute in Überzahl zum Sieg. Wie schon am Freitag gegen Bern (4:3 n.V.) erzielten lauter finnische Akteure die Goals für Servette.

Ausgerechnet drei Runden vor Schluss fallen die SCL Tigers erstmals diese Saison aus den Play-In-Rängen. Die Langnauer feierten vor dem Spiel ihr Meisterteam von 1976, das auf den Tag genau vor 50 Jahren den einzigen Meistertitel ins Emmental geholt hatte. Auf dem Eis gelang den Langnauern dann gegen die Lakers lange gar nichts - bis sie in der zweiten Spielhälfte von 0:3 auf 3:3 aufholten. Nur 136 Sekunden später schoss Yannick-Lennart Albrecht die Lakers aber doch noch zum Sieg.

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