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Servette gewinnt nach 0:3-Rückstand mit 4:3 nach Verlängerung

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Obwohl Genève-Servette im sechsten Viertelfinalspiel gegen Lausanne auswärts mit 0:3 zurückliegt, erzwingen die Genfer eine Belle. Sie gewinnen 4:3 nach Verlängerung.

In der 21. Partie dieser Playoffs musste erstmals eine Verlängerung entscheiden - so lange dauerte es in einer K.o.-Phase der National League noch nie bis zur ersten Overtime. Das entscheidende 4:3 erzielte Jesse Puljujärvi in der 64. Minute. Es war für den Finnen der zweite Treffer in dieser Partie nach dem 2:3. Somit setzte sich in dieser Serie zum vierten Mal in Folge der Gast durch.

Nach 34 Minuten sah Lausanne wie der sichere Sieger aus, führten die Waadtländer mit 3:0. Der Österreicher Dominik Kahun schoss die Tore zum 1:0 (11.) und 2:0 (30.), ehe Drake Caggiula die Lausanner Fans ein drittes Mal jubeln liess. Bei den beiden Gegentreffern im Mitteldrittel liessen sich die Gäste viel zu einfach ausspielen.

61 Sekunden später kehrte die Hoffnung der Genfer zurück: Jimmy Vesey verkürzte in Überzahl auf 1:3. Das Powerplay von Servette funktionierte auch im letzten Drittel - fielen doch die beiden Tore zum Ausgleich ebenfalls in Überzahl. Dafür verantwortlich zeichneten Puljujärvi (47.) und Vili Saarijärvi (50.). Die Strafe vor dem 3:3 kassierte der LHC wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.

Servette startete zwar gut in die Partie, jedoch mussten in den ersten 20 Minuten nicht weniger als drei Spieler der Genfer in die Kühlbox, was dem Qualifikationsdritten den Schwung nahm. Das 1:0 der Waadtländer fiel unmittelbar nach Ablauf einer Strafe. Zudem erwischte der Genfer Goalie Stéphane Charlin nicht den besten Abend; er wurde nach dem dritten Gegentreffer durch Robert Mayer ersetzt. Am Ende war das aus Sicht von Servette nur eine Randnotiz.

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