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Servette holt sich in Lausanne den Heimvorteil zurück

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Im Léman-Derby beginnt wieder alles von vorn. Genève-Servette gleicht mit einem 4:2-Auswärtssieg in Lausanne die Playoff-Viertelfinalserie zum 2:2 aus.

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Jubel der Genfer Spieler um Torschütze Simon Le Coultre über das frühe 1:0 in Lausanne © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

War es im ersten Spiel dieses emotionsgeladenen Duells ein später Genfer Treffer in der vorletzten Minute, der Servette den 1:0-Heimsieg bescherte, so war es nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen (1:5 und 2:5) diesmal ein frühes Tor, das den Gästen den Weg ebnete. Gerade einmal 71 Sekunden waren in der Lausanner Arena gespielt, als Simon Le Coultre die erste Überzahlsituation eiskalt ausnutzte und die Gäste per Weitschuss in Führung brachte.

Nach Servettes Traumstart kam Lausanne dem Ausgleich einige Male nahe. Insbesondere Antti Suomela, der phasenweise etwas eigensinnig wirkte, vergab mehrere Grosschancen; in der 26. Minute scheiterte der Finne gar am Aussenpfosten. Kurz nachdem Vincent Praplan nach einem fahrlässigen Puckverlust in der Lausanner Defensive auf 2:0 erhöht hatte, traf Drake Caggiula bei einem Konter nur die Latte.

Servette hingegen zeigte sich gnadenlos effizient. Früh im Schlussdrittel schraubten Matthew Verboon und Jesse Puljujärvi das Skore mittels Konter auf 4:0 hoch. Danach machte Kevin Pasche im Lausanner Tor Platz für Connor Hughes.

Auf der Gegenseite verpasste Stéphane Charlin, der sich erst viereinhalb Minuten vor Schluss durch ein Powerplaytor Erik Brännströms ein erstes Mal bezwingen lassen musste, seinen zweiten Shutout in diesen Playoffs. Gleichwohl ermöglichte er mit total 36 Paraden, dass Servette den Heimvorteil wieder zurückholen konnte.

Am Sonntag werden die Genfer bestrebt sein, mit einem Heimsieg den Druck auf den zuletzt zweifachen Playoff-Finalisten aus der Waadt auf das Maximum zu erhöhen.

Lausanne - Genève-Servette 2:4 (0:1, 0:1, 2:2)

9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Lemelin (USA)/Piechaczek (GER), Obwegeser/Bichsel. - Tore: 2. Le Coultre (Bozon/Powerplaytor) 0:1. 28. Praplan (Pouliot) 0:2. 43. (42:10) Verboon 0:3. 44. (43:47) Puljujärvi 0:4. 56. Brännström (Czarnik, Rochette/bei 5 gegen 3) 1:4. 58. Riat (Kahun, Niku) 2:4. - Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Caggiula) plus Spieldauer (Caggiula) gegen Lausanne, 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Czarnik; Granlund.

Lausanne: Pasche (44. Hughes); Baragano, Brännström; Niku, Marti; Heldner, Sansonnens; Nathan Vouardoux, Fiedler; Riat, Rochette, Caggiula; Czarnik, Suomela, Kahun; Fuchs, Jäger, Zehnder; Prassl, Bougro, Douay.

Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Jooris, Vesey; Praplan, Pouliot, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod; Hischier.

Bemerkungen: Lausanne ohne Oksanen (verletzt), Genève-Servette ohne Richard (verletzt) und Brassard (überzähliger Ausländer). Lausanne von 58:17 bis 59:03 und 59:19 bis 59:58 ohne Torhüter.

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