Die Sorge um Giulia Gwinn ist erneut gross. Nach mehreren schweren Verletzungen in den vergangenen Jahren musste die Aussenverteidigerin auch beim Bayern-Sieg in Frankfurt angeschlagen vom Platz. Wie schwer die aktuelle Blessur ist, sollen weitere Untersuchungen am Montag zeigen.
Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fussballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fussball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.
Linder rückt für Gwinn nach
Am Montag erfolgen daher weitere Untersuchungen in München. Bundestrainer Christian Wück nominierte für die Heimspiele am Freitag in Karlsruhe und vier Tage später in Bremen Sarai Linder vom VfL Wolfsburg nach.
Gwinn, die in ihrer Karriere immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, war in der Schlussphase des Bundesligaspiels am Samstag in Frankfurt (1:0) umgeknickt und verliess nach einer ersten Behandlung auf dem Spielfeld humpelnd den Rasen. Auf der Bank wurde ihr linkes Sprunggelenk bandagiert.
Nächster Rückschlag nach langer Leidenszeit
Gwinn war gerade wieder in Form gekommen. Nach zwei Kreuzbandrissen hatte sich die Aussenverteidigerin auch im ersten EM-Spiel im Sommer 2025 verletzt und war für das Turnier ausgefallen. Im April kugelte sie sich beim Länderspiel gegen Österreich die Schulter aus. Im Mai war sie operiert worden, verpasste den Abschluss der WM-Qualifikation und sollte nun eigentlich ihr Comeback im DFB-Team geben.
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