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Tietz schiesst Mainz mit Viererpack in Runde zwei

Gegen den Fünftligisten VfB Krieschow liess Mainz keine Pokalüberraschung zu. Phillip Tietz traf bereits in der ersten Halbzeit dreimal und ebnete den Weg zu einem Kantersieg.

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Phillip TIetz (r.) präsentiert sich toller Frühform beim FSV Mainz 05. © Imago

Gegen den Fünftligisten VfB Krieschow liess Mainz keine Pokalüberraschung zu. Phillip Tietz traf bereits in der ersten Halbzeit dreimal und ebnete den Weg zu einem Kantersieg.

Ein Hattrick von Phillip Tietz in nur 13 Minuten hat dem FSV Mainz 05 zu einem entspannten Saisonauftakt verholfen. Dank seines treffsicheren Stürmers geriet das Erstrundenspiel des Fussball-Bundesligisten im DFB-Pokal beim Dorfklub VfB Krieschow mit 9:0 (5:0) zu einem Sonntagsspaziergang in der brandenburgischen Provinz.

Tietz macht früh alles klar

Tietz sorgte mit seinen drei Toren (19./26./32.) schon früh für klare Verhältnisse im Duell mit dem Fünftligisten, in der zweiten Halbzeit legte 29-Jährige seinen vierten Treffer nach (57.). Nadiem Amiri (39./48.), Sheraldo Becker (43.), der eingewechselte Neuzugang Ransford Königsdörffer (73.) und William Böving (88.) erhöhten ausserdem für die Gäste, die am Samstag (15.30 Uhr/Sky) daheim gegen Aufsteiger SC Paderborn in die Bundesliga starten.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer Chance des Aussenseiters durch Martin Zurawsky (7.) ging der Favorit durch einen Kopfball von Tietz nach einer Flanke von Philipp Mwene in Führung. Sieben Minuten später erhöhte der Stürmer nach einer Hereingabe von Anthony Caci mit dem rechten Fuss. Wieder mit dem Kopf machte der 29-Jährige seinen Hattrick perfekt. Damit war die Partie entschieden, Mainz spielte aber seriös weiter.

Nur ein Neuzugang bei Mainz von Beginn an

Krieschow, 15 Kilometer entfernt von Cottbus, ist mit knapp 500 Einwohnern das kleinste Dorf in der Geschichte des DFB-Pokals. Der 1921 gegründete VfB, der in DDR-Zeiten BSG Traktor Krieschow hiess, spielt seit 2017 in der Südstaffel der Oberliga Nordost. Mit dem Sieg im brandenburgischen Pokalfinale gegen Energie Cottbus gelang dem Team des ehemaligen Zweitligaspielers Robert Koch erstmals der Sprung in die erste Hauptrunde.

FSV-Trainer Urs Fischer, der mit dem Ex-Nürnberger Fabio Gruber nur einen Neuzugang in der Startelf aufbot, sprach vor dem Anpfiff auf dem mit mobilen Tribünen auf 4000 Zuschauer aufgestockten VfB-Platz von den "Reizen" des DFB-Pokals. "Die Kleinen ärgern die Grossen", sagte er bei Sky, "für Krieschow ist es ein Fest." Lange ärgern liess sich sein Team aber nicht.

SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

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