Nach Sky Sport Informationen wäre der SC Freiburg bereit, WM-Shootingstar Johan Manzambi zu verkaufen. Allerdings würden die Breisgauer nur ein absolutes Top-Angebot akzeptieren.
Von Dennis Bayer & Florian Hartmann
Er ist eine der Entdeckungen der laufenden WM!
Johan Manzambi verzückte mit seinen starken Leistungen in Übersee nicht nur die Anhänger der Schweiz und spielte sich dadurch auf den Radar zahlreicher Topklubs. Der 20-jährige Mittelfeldspieler kam bei allen drei bisherigen Spielen der Nati zum Einsatz, erzielte dabei drei Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor. Am frühen Freitagmorgen (5 Uhr/ZDF/MagentaTV) kämpft er mit den Eidgenossen gegen Algerien noch um den Einzug ins Achtelfinale.
Mit seinen Auftritten knüpfte der Freiburger nahtlos an seine starke Form aus der zurückliegenden Bundesligasaison an, wo ihm in 47 Partien insgesamt 16 Scorerpunkte gelangen. Ob sich Manzambi aber noch einmal das Freiburger Trikot überstreifen wird, ist noch nicht sicher. So ist das Interesse am Mittelfeldspieler insbesondere in den letzten Wochen stark angewachsen und zahlreiche Topklubs haben den Schweizer auf ihrem Zettel. Speziell Newcastle beschäftigt sich dabei sehr intensiv mit Manzambi.
50 bis 70 Millionen Euro!
Nach Sky Sport Informationen sind die Freiburger tatsächlich auch grundsätzlich bereit, den Shootingstar zu verkaufen, allerdings müsste der mögliche Manzambi-Abnehmer für den Strategen tief in die Tasche greifen. So würde Freiburg nur ein Topangebot für den 15-fachen Nationalspieler, der aktuell eine Preisbewertung in Höhe von 50 bis 70 Millionen Euro geniesst, akzeptieren.
Noch gab es im Werben um den Breisgauer allerdings keine grosse Bewegung, so will sich der Mittelfeldmann - wie Sky Sport berichtete - voll und ganz auf die WM konzentrieren und erst nach dem Grossturnier eine Entscheidung treffen. Der Noch-Freiburger ist dann explizit auf der Suche nach einem für ihn bestmöglichen sportlichen Gesamtpaket, wobei Spielzeit, Spielstil und das Umfeld für ihn stimmen müssen.
Die Augen der Topklubs werden in jedem Fall in den frühen Morgenstunden erneut akribisch auf den Shootingstar gerichtet sein, der seinen Freiburgern mit weiteren möglichen Toren und Vorlagen auch noch die eine oder andere Millionen mehr in die Kassen spülen könnte.