Toronto Tempo steckt in einer Ergebniskrise. Trotz einer starken Leistung von Nyara Sabally gelang dem Team bei den Golden State Valkyries kein Befreiungsschlag.
Nyara Sabally hat in der WNBA erneut ihre starke Form gezeigt. Die deutsche Nationalspielerin war beim Auswärtsspiel von Toronto Tempo gegen die Golden State Valkyries die auffälligste Akteurin ihres Teams.
Mit 19 Punkten und acht Rebounds führte Sabally die Statistik ihres Teams an. Dennoch musste Toronto eine deutliche 79:96-Niederlage hinnehmen. Für die neue Franchise aus Kanada war es bereits die sechste Pleite nacheinander.
- Fragen und Antworten zum Start der 30. WNBA-Saison
Nach der Partie richtete Sabally den Blick sofort auf das direkte Wiedersehen. Beide Teams treffen bereits am Dienstag erneut aufeinander.
"Das fühlt sich ein bisschen wie eine kleine Playoff-Serie an", sagte Sabally. "Wir können wieder bei null beginnen und sehen, was wir besser machen können."
Sabally bemängelt zahlreiche Turnovers
Als entscheidenden Punkt nannte die Deutsche die hohe Zahl an Turnovers. "Das ist ein bisschen unsere Achillesferse", erklärte Sabally.
Toronto Tempo war stark in die Saison gestartet. Sieben Siege aus den ersten zwölf Spielen sorgten früh für Optimismus. Seitdem geriet die Mannschaft jedoch deutlich ins Hintertreffen.
In den darauffolgenden 17 Partien gelangen lediglich drei Erfolge. Der letzte Sieg datiert vom 13. Juli gegen die New York Liberty, den ehemaligen Klub von Nyara Sabally.