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Trainingssturz: Kein Big-Air-Final für Mathilde Gremaud

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Mathilde Gremaud konnte am Montagabend nicht zum Final im Big Air antreten. Die Slopestyle-Olympiasiegerin zog sich bei einem heftigen Sturz im Training eine Hüftprellung zu.

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Mathilde Gremaud sitzt im Rettungsschlitten © KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Dies teilte Swiss-Ski weniger als eine Stunde vor dem Wettkampf mit, der dann mit etwas mehr als einer Stunde Verspätung unter schwierigen Bedingungen begann.

"Mathilde hat sich leicht an der Hüfte verletzt. Weitere Erklärungen laufen", sagte der Schweizer Nationaltrainer Dominik Furrer vor Ort in Livigno gegenüber SRF. "Sie ist natürlich enttäuscht. Aber dass sie sich nicht am Kopf verletzt hat, ist sicher positiv. Die Gesundheit steht über allem, von dem her kann ich erste Entwarnung geben." Später gab der Schweizer Verband bekannt, dass sich Gremaud eine Hüftprellung zugezogen hat.

Auf Bildern ist zu sehen, wie Gremaud auf dem Rettungsschlitten sitzend abtransportiert wird. Augenzeugen zufolge versuchte Gremaud nach dem Sturz zunächst, die Landungszone aus eigener Kraft zu verlassen, legte sich dann aber auf den Schlitten.

Gremaud hätte eine Woche nach ihrem Olympia-Triumph im Slopestyle, dem zweiten nach 2022 in Peking, Schweizer Sportgeschichte schreiben können. Mit einem Sieg im Big Air wäre die 26-jährige Freiburgerin nach Vreni Schneider die zweite Schweizerin mit drei Olympiasiegen geworden.

Nun wird es an Gremauds dritten Winterspielen bei Gold im Slopestyle bleiben. 2022 hatte sie im Slopestyle triumphiert und im Big Air Bronze gewonnen, 2018 holte sie in Südkorea Silber im Slopestyle hinter Sarah Höfflin. "Die Enttäuschung ist natürlich gross. Sie wollte die zweite Goldmedaille und war super vorbereitet", so Furrer.

Mit Anouk Andraska verpasste auch die zweite qualifizierte Schweizerin den Final. Auch sie stürzte im Abschlusstraining - unmittelbar vor Gremaud - und verletzte sich am Handgelenk und am Fuss. Untersuchungen ergaben, dass sich Andraska den Mittelfussknochen gebrochen hat.

Wegen reichlich Neuschnee war die Landung am Montag aufgeweicht, was das Verletzungsrisiko erhöhte. Wie der SRF-Experte Elias Ambühl aus Teamkreisen vernahm, wollte Gremaud Gold angreifen und war bereit, Risiken zu nehmen. Im einstündigen Probedurchgang vor dem Wettkampf springen die Athleten in der Regel jene Tricks, die sie danach im Wettkampf zeigen wollen.

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