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Transferduell der Giganten: Das hat Bayern dem FC Arsenal voraus

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Beide Vereine haben sich im Sommer hochkarätig verstärkt, doch wer hat besser eingekauft? Sky Sport vergleicht die Top-Transfers der beiden Klubs.

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Jonathan Tah und Dayot Upamecano haben die Bayern-Abwehr stabilisiert, © Imago

Beide Vereine haben sich im Sommer hochkarätig verstärkt, doch wer hat besser eingekauft? Sky Sport vergleicht die Top-Transfers der beiden Klubs.

Der vielleicht spektakulärste Transfer des FC Arsenal im Sommer war die Verpflichtung von Viktor Gyökeres. Der schwedische Nationalspieler kam für 65,8 Millionen Euro (*) vom Sporting Lissabon und sollte die Lücke im Sturm schliessen, die bei den Londonern durch die Verletzungen von Kai Havertz und Gabriel Jesus entstanden war. Gyökeres, der für das Duell mit den Bayern wohl nicht rechtzeitig fit wird, hat bisher geliefert und steht nach 14 Pflichtspielen bei sechs Toren, zwei davon in der Champions League.

Zubimendi und Eze schlagen sofort ein

Martin Zubimendi kam für 70 Millionen Euro von Real Sociedad und hat sich im defensiven Mittelfeld sofort als feste Grösse neben Declan Rice etabliert. Der Baske ist Arsenals teuerster Transfer des vergangenen Sommers, dicht gefolgt von Eberechi Eze. Für den offensiven Mittelfeldspieler (bisher fünf Tore und drei Vorlagen) überwiesen die Gunners 69,3 Millionen an Crystal Palace. Eze überragte am Sonntag mit seinem Dreierpack beim 4:1 im Nordlondon-Derby gegen Tottenham.

Als Alternative für den rechten Flügel wurde Noni Madueke für 56 Millionen vom FC Chelsea geholt.

Piero Hincapie kam per Leihe aus Leverkusen und vertritt aktuell den verletzten Abwehrchef Gabriel, der für mehrere Wochen ausfällt.

Tah und Diaz gehören zu den Leistungsträgern

Am Mittwochabend (ab 21:00 Uhr im Liveticker) trifft Hincapie auf seinen ehemaligen Teamkollegen Jonathan Tah. Der deutsche Nationalspieler spielte bereits bei der Klub-WM für den FC Bayern, die sich dafür mit Bayer 04 auf 800.000 Euro plus Bonuszahlungen einigten.

Tah hat sich gut in München eingelebt und besticht durch Passgenauigkeit (96 Prozent!) und Zweikampfstärke (65 Prozent gewonnene Duelle). Zusammen mit Dayot Upamecano hat Tah die Abwehr deutlich stabilisiert.

Im Angriff des FC Bayern hat Luis Diaz voll eingeschlagen. Der für 67,5 Millionen Euro plus Bonuszahlungen vom FC Liverpool verpflichtete Angreifer hat bereits 16 Scorerpunkte (elf Tore, fünf Vorlagen) auf seinem Konto. Der Kolumbianer, der nach seinem Platzverweis in Paris für drei Spiele gesperrt wurde, hat in der Bundesliga die meisten Chancen kreiert (20), allerdings auch einige sehr gute Möglichkeiten liegen lassen.

Nicolas Jackson (vom FC Chelsea für 16,5 Millionen Euro ausgeliehen) hat in seinen 14 Pflichtspieleinsätzen bisher vier Tore erzielt und einen Treffer vorbereitet.

Hoeness freut sich über Bischof und Karl

Tom Bischof (kam ablösefrei aus Hoffenheim) hatte in der Bundesliga bereits vier Startelf-Einsätze und half im Champions-League-Spiel in Paris in der zweiten Hälfte mit, den Sieg zu verteidigen.

Lennart Karl ist zwar kein Neuzugang, doch der 17-Jährige, dessen Vertrag die Bayern im Sommer verlängerten, ist DIE Entdeckung der Saison.

Es sei bislang "fast alles eingetroffen", was der Klub im Sommer geplant hatte, lobte der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeness in der vergangenen Woche und sprach von einem "Traum, den wir hatten, dass wir möglichst wenig Geld ausgeben, aber trotzdem eine tolle neue Mannschaft haben".

Man habe "nicht noch 50 Millionen da und 60 Millionen da ausgegeben", sondern auf Talente wie Karl oder Bischof gesetzt: "Das hat unserer Kasse gutgetan."

Fazit:

Beide Klubs haben sich sehr gut verstärkt. Arsenal hat mehr Geld ausgegeben, aber Bayern hat es zudem geschafft, junge Spieler einzubauen. Das freut nicht nur Uli Hoeness.

(*) Quelle für die Arsenal-Ablösesummen: transfermarkt.de

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