Sieben Tore, Traumtreffer und eine Verlängerung in Hamburg, dazu ein Arbeitssieg in Köln: Union Berlin und der 1. FC Köln haben die Runde der letzten Acht erreicht. Vor allem die Berlinerinnen bewiesen dabei enorme Moral und drehten gleich mehrfach einen scheinbar aussichtslosen Spielverlauf.
Union Berlin und der 1. FC Köln sind im DFB-Pokal der Frauen ins Viertelfinale eingezogen. Union erkämpfte beim schnellen und spektakulären Wiedersehen mit dem Hamburger SV nach 0:2-Rückstand und in Unterzahl ein 4:3 (3:3, 0:2) nach Verlängerung, die Kölnerinnen setzten sich im Achtelfinale mit 1:0 (1:0) gegen RB Leipzig durch.
Union gelingt die spektakuläre Wende
Wie sechs Tage zuvor beim turbulenten 4:4 im Bundesliga-Duell verspielte der HSV im Volkspark seinen Vorsprung, den Camilla Linberg (10.) und Paulina Bartz (33.) erzielt hatten. Jella Veit (68.) und Judit Pujols (72.) per direktem Freistoss aus rund 18 Metern glichen aus. Nele Bauereisen (80.) sorgte für die Union-Führung, die Jonna Wrede mit einem Traumtor aber aus rund 30 Metern (90.+4) wieder egalisierte. Nach Gelb-Rot gegen Samantha Steuerwald (100.) schoss erneut Bauereisen (113.) das Team von Trainerin Marie-Louise Eta zur Premiere in der Runde der letzten acht.
Bremer hält Kölns Finaltraum am Leben
In Köln lebt der Traum vom Pokalfinale im eigenen Stadion dank Pauline Bremer weiter. Die Stürmerin liess die Gastgeberinnen mit ihrem Kopfballtor (35.) jubeln. Das Viertelfinale wird erst am 10./11. März gespielt, das Pokalfinale in Köln steigt am 17. Mai.
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