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Von Allmen verschafft sich eine "optimale" Ausgangslage

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Franjo von Allmen bestätigt mit dem Sieg in der Abfahrt in Crans-Montana seine ausgezeichnete Form. Wenige Tage vor der olympischen Abfahrt in Bormio spricht er von einer "optimalen" Ausgangslage.

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Franjo von Allmen jubelt über seinen Sieg in Crans-Montana © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Nach seinem Sieg in Gröden Ende Dezember legte Franjo von Allmen im Wallis nach - auf einer Strecke, die er besonders mag. "Es ist tatsächlich eine Piste, die mir sehr gefällt. Ich mag es, mich 'hindurchzuschlängeln', um Geschwindigkeit aufzunehmen und zu halten", erklärte von Allmen wenige Minuten vor der Siegerehrung.

Schwieriger fiel es ihm hingegen zu erklären, wie er einen derart grossen Vorsprung herausfahren konnte. So verwies er seinen ersten Verfolger Dominik Paris um 65 Hundertstel auf Rang zwei. "Ich hatte ein sehr gutes Gefühl. Und in solchen Situationen ist meine Geschwindigkeit entweder sehr langsam oder sehr schnell. Diesmal war es die zweite Option - und darüber freue ich mich", sagte er zufrieden.

Das Resultat kommt zum besten Zeitpunkt, kurz vor den Olympischen Spielen. "Das ist eine optimale Vorbereitung. Das Selbstvertrauen wächst mit einem Sieg ganz automatisch. Das freut mich im Hinblick auf die kommenden Rennen", fügte der 24-Jährige mit einem breiten Lachen hinzu.

Zu weit in die Zukunft blicken will er dennoch nicht - auch nicht im Hinblick auf die Weltmeisterschaften, die in einem Jahr auf derselben Strecke stattfinden werden. "Ich bin schon froh, wenn ich weiss, was ich in der nächsten Woche mache", so von Allmen, der dann aber schmunzelnd gestand: "Auch wenn der Fokus auf dem nächsten Rennen liegt, spuken die Weltmeisterschaften schon irgendwo in meinem Hinterkopf herum."

Auf die Frage nach seiner bisherigen Saisonbilanz zeigte sich Franjo von Allmen nicht restlos zufrieden. "Ich hatte ein paar Stürze, aber insgesamt überwiegen die positiven Aspekte klar. Dank Tagen wie diesem nehme ich unglaublich viel Energie mit", sagte er.

Auch Alexis Monney lobte seinen Teamkollegen: "Ich denke, die Ski helfen - man sieht, dass sie sehr gut funktioniert haben. Aber es ist nicht nur das Material, er war auch selbst sehr stark. Wir wissen, dass er auf solchen Strecken, auf denen man die Geschwindigkeit halten muss, zu den Besten der Welt gehört."

Der Nidwaldner Marco Odermatt, Führender im Gesamtweltcup, zog ebenfalls den Hut vor ihm: "Wir wissen, dass Franjo auf dieser Piste wirklich unschlagbar ist, wenn er keinen Fehler macht."

Odermatt bestätigte zudem, dass ihm selbst seine technischen Qualitäten in Crans-Montana keinen besonderen Vorteil verschafften. "Es ist eine Strecke, auf der man sich von oben bis unten keinen Fehler erlauben darf und vom ersten bis zum letzten Tor den Rhythmus halten muss. Persönlich gab es nur wenige technische Passagen, in denen ich den Unterschied hätte machen können", erklärte der vierfache Gesamtweltcupsieger.

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