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Vonn meldet Ambitionen an, Schweizerinnen weit zurück

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Lindsey Vonn scheint bereit, auch mit gerissenem Kreuzband um eine Olympia-Medaille zu kämpfen. Im abgebrochenen Abschlusstraining belegt sie den 3. Platz. Die Schweizerinnen verlieren viel Zeit.

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Trotz schlechter Sicht und gerissenem Kreuzband: Lindsey Vonn überzeugt im Abschlusstraining © KEYSTONE/EPA/ANDREA SOLERO

Eine Schweizer Medaille in der Frauen-Abfahrt wie vor vier Jahren mit dem Gold von Corinne Suter wäre am Sonntag in Cortina d'Ampezzo eine grosse Überraschung. Zu viel lief in diesem Winter schief, gerade auch wegen Verletzungsproblemen. Solche kennt auch Lindsey Vonn. Die Amerikanerin lässt sich aber augenscheinlich kaum bremsen.

Das Abschlusstraining wurde erneut durch schlechte Sicht und Nebel beeinträchtigt und nach 21 Fahrerinnen lange unter- und schliesslich abgebrochen. Lindsey Vonn überzeugte aber mit einer soliden Fahrt auf den 3. Platz - mit nur 37 Hundertsteln Rückstand auf Landsfrau und Weltmeisterin Breezy Johnson. Die 41-jährige Vonn fasziniert mit ihrem Comeback und strebt den zweiten Abfahrts-Olympiasieg nach jenem von 2010 in Vancouver an.

Der Plan schien nach dem Sturz im abgebrochenen Rennen am Freitag vor einer Woche in Crans-Montana, bei dem sich Vonn einen Kreuzbandriss zuzog, zum Scheitern verurteilt, doch sie entschied sich gegen eine Operation und will es tatsächlich versuchen.

Die Amerikanerinnen hinterliessen in den Trainings einen herausragenden Eindruck, die Schweizerinnen dagegen liegen weit zurück. Auch wenn die Verhältnisse am Sonntag mit prognostiziertem Sonnenschein anders sein dürften und die Trainings wohl nicht sehr grosse Aussagekraft haben, gibt es kaum Grund zu Optimismus. Im zweiten und letzten Training war Jasmine Flury zum Zeitpunkt des Abbruchs als Vierzehnte mit 1,5 Sekunden Rückstand die Beste, Malorie Blanc und Corinne Suter klassierten sich mit 2,48 respektive 2,81 Sekunden als Dritt- und Zweitletzte.

Janine Schmitt konnte mit Startnummer 24 gar nicht erst starten. Die restlichen Fahrerinnen durften den unteren Teil der Strecke aber noch befahren. Für das Rennen am Sonntag ist die fehlende Trainingsfahrt im Renntempo aber sicher ein klarer Nachteil.

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