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"Wenn das Bayern passiert wäre …": Matthäus lobt Freiburg

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Matthäus hofft, dass Freiburg im Halbfinal-Hinspiel in Braga (ab 21:00 Uhr) an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen kann und die jüngsten Negativerlebnisse abgehakt hat.

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Lothar Matthäus ist sich sicher: In dieser Saison ist der FC Bayern München Favorit auf den Champions League Titel. © DPA pa

Matthäus hofft, dass Freiburg im Halbfinal-Hinspiel in Braga (ab 21:00 Uhr) an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen kann und die jüngsten Negativerlebnisse abgehakt hat.

"Sie sind in Stuttgart um ein Tor gebracht worden, weil ein vermeintliches Foulspiel sofort abgepfiffen wurde", sagt Matthäus. Schiedsrichter Tobias Welz hatte ein vermeintliches Foul von Freiburg-Stürmer Lucas Höler an Stuttgarts Jeff Chabot abgepfiffen. Eine fragwürdige Entscheidung.

"Auch bei einem klaren Abseits läuft ein Spiel normalerweise so lange weiter, bis der Linienrichter die Fahne hebt", erklärt Matthäus: "Wenn es das Kriterium ist, einen Spielzug bis zum Ende durchlaufen zu lassen, warum pfeift dann der Schiedsrichter ab, bevor der Ball die Linie überschreitet?"

"Bei Bayern wäre es ein riesiger Skandal gewesen"

Von den Freiburgern habe man in Stuttgart aber "kein Klagen und keine bösen Worte gehört", betont der Sky Sport Experte. "Sie haben sich nicht gross beschwert. Sie haben festgestellt, dass es eine Fehlentscheidung war."

Wäre so etwas dem FC Bayern widerfahren, "wäre es ein riesiger Skandal gewesen", vermutet der ehemalige Bayern-Kapitän. Die Münchener hatten nach dem 1:1 in Leverkusen Einspruch gegen die Sperre gegen den mit Gelb-Rot vom Platz gestellten Luis Diaz eingelegt. "Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe", hatte Uli Hoeness damals scharfe Kritik an Referee Christian Dingert geübt.

"So ein Pfiff kann etwas mit einer Mannschaft machen"

Drei Tage nach dem Pokal-Aus in Stuttgart kassierten die Breisgauer in Dortmund eine deftige 0:4-Packung. Matthäus vermutet, dass die Spieler dabei noch das unglückliche Pokal-Aus in den Köpfen gehabt haben könnten.

"Man kann beim BVB verlieren, aber dass man nach 30 Minuten 0:3 zurücklag, hatte vielleicht auch etwas mit dem Ausscheiden im Pokal zu tun. So ein Erlebnis kann die Herangehensweise verändern und etwas mit einer Mannschaft machen", so der 65-Jährige.

Gute Chancen auf die erneute Europapokalteilnahme

Trotz des verpassten Endspiels haben die Freiburger immer noch gute Chancen, auch in der kommenden Saison an einem europäischen Wettbewerb teilzunehmen.

In der Conference League über die Platzierung in der Bundesliga, wo der Sportclub derzeit auf Rang acht steht, bestenfalls sogar in der Champions League.

Matthäus sieht Freiburg als Favorit gegen Braga

Dafür müsste die Mannschaft von Trainer Julian Schuster allerdings die Europa League gewinnen. "Sie haben im Viertelfinale gegen Celta Vigo zwei sehr gute Spiele gemacht und sind souverän weitergekommen. Ich habe sie selten so stark gesehen", schwärmt Matthäus.

Matthäus hofft, dass die Freiburger die negativen Erlebnisse der vergangenen Woche abgeschüttelt haben und im Halbfinal-Hinspiel am Abend (21:00 Uhr) an ihre jüngsten Leistungen in Europa anknüpfen: "Ich hoffe, dass sie stabil sind. Ich sehe sie gegen Braga nicht als Aussenseiter, sondern eher als Favorit."

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