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Werder-Wunschkandidat sagt ab!

Die Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen sind bei Bundesligist Werder Bremen offenbar als Topkandidaten für den Trainerposten aus dem Rennen.

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Bo Svensson sagt Werder Bremen als Trainer ab. © DPA pa

Die Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen sind bei Bundesligist Werder Bremen offenbar als Topkandidaten für den Trainerposten aus dem Rennen.

Wie erst die Bild und dann die Deichstube berichteten, sagte der frühere Mainz- und Union-Berlin-Coach Svensson dem Klub ab. Dem 46-Jährigen soll demnach die Überzeugung für die Aufgabe gefehlt haben.

Auch der ehemalige Mainz-Trainer Henriksen wird wohl nicht die Nachfolge von Horst Steffen antreten, der am Sonntag gehen musste. Dies hatte sich laut Deichstube schon am Montagabend abgezeichnet. Der 50-Jährige soll noch bis 2027 bei den Rheinhessen unter Vertrag stehen. Verhandlungen seien deswegen zu schwierig gewesen, schreibt die Bild.

Für die Bremer und den auch in die Kritik geratenen Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz dürften die Absagen ein grosser Rückschlag sein.

Ex-Bayern-Profi offenbar im Fokus

Dafür ist ein früherer Bundesliga-Profi offenbar in den Fokus gerückt: Laut Informationen der Deichstube haben die handelnden Personen dabei unter anderem den Argentinier Martin Demichelis im Blick, er soll bei den Überlegungen eine Rolle spielen. "Richtig heiss" soll die Personalie aber noch nicht sein.

Der 45-Jährige spielte zwischen 2003 und 2011 für den FC Bayern. Zuletzt trainierte er in Südamerika in seinem Heimatland River Plate aus der Hauptstadt Buenos Aires und danach den mexikanischen Erstligisten CF Monterrey. Demichelis hatte zuvor auch schon den Nachwuchs des FC Bayern und die zweite Mannschaft der Münchener trainiert.

Auch über den ehemaligen HSV-Trainer Daniel Thioune wird beim Nordklub nachgedacht. Sttefan Ruthenbeck, der mit der U19 des 1. FC Köln im vergangenen Jahr die U19-Meisterschaft gewonnen hat, werden Aussenseiterchancen eingeräumt.

Trainer von aussen gewünscht

Der Tabellen-15. der Bundesliga hatte sich am Sonntag nach zehn sieglosen Spielen von seinem bisherigen Chefcoach Steffen getrennt. Fritz bekräftigte danach in einer Medienrunde, dass der neue Trainer nicht Teil einer internen Lösung sein soll, sondern von aussen geholt werden soll.

dpa

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