Topfavorit VfL Wolfsburg hat sich zum Zweitliga-Auftakt mit einem Remis begnügen müssen. Gegen den 1. FC Kaiserslautern kam der Erstliga-Absteiger vor 25.489 Zuschauern in der Volkswagen-Arena nicht über ein 0:0 hinaus.
Im zweiten Durchgang hatten die Gäste aus der Pfalz sogar die besseren Chancen. Auf den VW-Klub wartet noch viel Arbeit, soll es mit der direkten Rückkehr ins Fussball-Oberhaus klappen.
"Es waren gute, aber auch nicht so gute Phasen dabei", sagte Wolfsburgs Trainer-Debütant Tobias Strobl am Sky Sport Mikrofon: "Es ist ein gemischtes Gefühl", zog der Coach ein erstes Fazit. Es sei "noch viel Luft nach oben", ergänzte Königstransfer Fabian Reese, dennoch habe das Spiel "viel Lust auf mehr gemacht".
Die Niedersachsen brauchten eine Weile, um ihren Rhythmus zu finden. In einer abwechslungsreichen Partie hatten die Gäste die ersten Chancen, versäumten es aber, in Führung zu gehen. Die beste Gelegenheit für den FCK vergab Simon Asta, der völlig frei stehend neben das Wolfsburger Tor köpfte (13. Minute).
Wolfsburg vergibt gute Chancen
Nach knapp 25 Minuten übernahm der VfL das Kommando und hätte bereits zur Pause führen müssen. Doch Fraser Hornby wurde nach feinem Zuspiel von Fabian Reese kurz vor der Torlinie von Maxwell Gyamfi geblockt (35.), wenig später traf Hauke Wahl nur den Pfosten (41.).
Auch nach der Pause fand Kaiserslautern wieder besser ins Spiel. Naatan Skyttä hatte die grosse Chance zur Führung, scheiterte aber am erst 18 Jahre alte VfL-Torwart Jakub Zielinski. Vom VfL war offensiv dagegen nicht mehr viel zu sehen. Der vom neuen VfL-Trainer Strobl geforderte Dominanz-Fussball wurde noch nicht sichtbar. Auch, weil der vom Hamburger SV gekommene Stürmer Robert Glatzel noch keine Bindung zum Spiel fand.
Der von Hertha BSC geholte Reese und der frühere Hoffenheimer Muhammed Damar liessen ihre Klasse zwar immer wieder aufblitzen, konnten in den zweiten 45 Minuten aber auch nicht für den nötigen Schwung sorgen. So war der eine Punkt am Ende fast ein bisschen glücklich.
Pejcinovic spielt nicht
Der vom VfB Stuttgart umworbene Dzenan Pejcinovic wurde von Strobl nicht eingesetzt, beide Clubs feilschen weiter um die Ablösesumme. Der VfL verlangt 25 Millionen Euro, die die Schwaben bislang noch nicht zahlen wollen.
dpa
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