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Woods im nächsten Jahr nicht Ryder-Cup-Captain

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Tiger Woods wird im nächsten Jahr das Ryder-Cup-Team der USA nicht als Captain anführen. Der Verzicht kommt nach den neuesten Wirrungen um den Superstar nicht überraschend.

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Tiger Woods wird im nächsten Jahren nicht Captain des US-Teams beim Ryder Cup sein © KEYSTONE/AP/Reinhold Matay

Woods' Verzicht auf das Captain-Amt machten die Verantwortlichen der Vereinigung der Profi-Golfspieler (PGA) publik. Angesichts der Entwicklungen rund um den jüngsten Autounfall des Amerikaners war dieser Schritt erwartet worden. "Tiger hat uns mitgeteilt, dass er im nächsten Jahr nicht als Captain des US-Ryder-Cup-Teams dienen wird. Wir unterstützen seinen Entscheid", hiess es. "Die PGA of America wird Neuigkeiten zum Captain-Amt für den Ryder Cup zu einem angemessenen Zeitpunkt mitteilen."

Tiger Woods wird in nächster Zukunft auch als Spieler kein Comeback geben. Drei Tage nach seinem Autounfall in Florida hat sich er sich erstmals selber geäussert und eine Auszeit auf unbestimmte Zeit angekündigt. Er wolle sich in Behandlung begeben und sich auf seine Gesundheit konzentrieren, schrieb der 50-jährige Amerikaner in einer auf der Plattform X verbreiteten Stellungnahme. Ihm sei der Ernst der Lage bewusst.

Er werde sich die Zeit nehmen, "die es braucht, um gesünder, stärker und konzentrierter zurückzukommen - sowohl persönlich als auch beruflich", schrieb Woods, der zudem um Privatsphäre und Rücksichtnahme auf seine Familie und sich selber bat. Der insbesondere nach einem schweren Autounfall vor fünf Jahren körperlich gezeichnete Woods gab zwar keine Rücktrittserklärung ab. Eine Rückkehr als Profi scheint angesichts des erneuten Vorfalls, seines Alters und der langen Pause zunehmend unwahrscheinlicher.

Bei der PGA-Tour halten sie weiter zum gefallenen Superstar. "Tiger Woods ist eine Legende unseres Sports, deren Einfluss weit über seine Erfolge auf dem Platz hinausreicht", erklärten die Zuständigen in einer Stellungnahme. "Vor allem aber ist Tiger ein Mensch, und unser Hauptaugenmerk liegt auf seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden. Tiger hat weiterhin unsere volle Unterstützung, während er diesen wichtigen Schritt unternimmt."

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