Mit dem Einstieg von Viessmann stärkt der Rekordmeister seine Eigenkapitalbasis. Die Münchner winkt ein wahrer Geldregen.
Der FC Bayern hat den Einstieg der Viessmann Generations Group offiziell vollzogen. Das Münchner Familienunternehmen übernimmt das letzte verfügbare Anteilspaket an der FC Bayern München AG und wird damit neben Adidas, Allianz und Audi zum vierten Minderheitsgesellschafter.
Die Beteiligung erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Dadurch hält Viessmann künftig rechnerisch knapp 6,7 Prozent der Anteile. Satzungsgemäss verbleiben weiterhin 70 Prozent beim FC Bayern München e.V., der damit die klare Mehrheit behält und die Kontrolle über den Verein sichert. Laut Medienberichten kassieren die Münchner rund 250 Millionen Euro
Viessmann soll auch in den Aufsichtsrat
Mit dem Einstieg wächst auch der Aufsichtsrat der FC Bayern München AG. Max Viessmann, CEO der Viessmann Generations Group und bereits Mitglied des Verwaltungsbeirats des FC Bayern München e.V., soll künftig dem Kontrollgremium der AG angehören. Der Aufsichtsrat würde damit von neun auf zehn Mitglieder erweitert.
Für den FC Bayern bedeutet der Schritt nicht nur frisches Kapital, sondern auch zusätzliche wirtschaftliche Expertise eines international tätigen Familienunternehmens. Die Münchner verfolgen mit dem Deal eine langfristige Strategie. Durch die Kapitalerhöhung verbessert sich die Eigenkapitalbasis des Klubs, wodurch zusätzliche finanzielle Handlungsspielräume entstehen.
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