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Zoff eskaliert! CR7 verlässt Portugal-Camp & gibt Statement ab

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Nachdem Cristiano Ronaldo gegen Norwegen 90 Minuten auf der Bank sass und auch gegen Dänemark nicht von Beginn an spielen sollte, verliess der 41-Jährige das Trainingscamp.

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Wie geht es für Cristiano Ronaldo bei Portugal weiter? © DPA pa

Nachdem Cristiano Ronaldo gegen Norwegen 90 Minuten auf der Bank sass und auch gegen Dänemark nicht von Beginn an spielen sollte, verliess der 41-Jährige das Trainingscamp.

Riesenwirbel um Cristiano Ronaldo!

Der Rekordtorschütze absolvierte am Mittwoch kein Mannschaftstraining und fehlte damit bereits zum dritten Mal in Serie auf dem Platz. Am Abend eskalierte die Situation um Portugals Rekordspieler dann endgültig.

Der Torjäger verliess das Parken-Stadion in Kopenhagen vor Trainingsbeginn in einem Fahrzeug des portugiesischen Verbandes. "Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fussballverbands habe ich beschlossen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen", schrieb Ronaldo auf seinen sozialen Kanälen.

Ronaldo lässt Gründe für Abreise offen

Weiter: "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe erzählen, die zu meinem Abschied von der Nationalmannschaft geführt haben, der ich mich stets mit ganzer Kraft gewidmet habe. Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und all meinen Mannschaftskameraden viel Glück zu wünschen!"

Angaben dazu, ob die Abreise gleichbedeutend mit einem Rücktritt aus der Nationalmannschaft ist, machte Ronaldo zunächst keine.

Portugal ohne Ronaldo? Seine Zahlen sind historisch!

 
Portugal-Legende
 
Cristiano Ronaldo
 
Portugals Rekordspieler in Zahlen
 
 
 
234
Spiele
 
146
Tore
 
37
Vorlagen
 
10
Hattricks
 
 
 
🏆 Titel mit Portugal
 
 
Europameister 2016
 
Nations League 2019
 
Nations League 2025
 
 
 
Rekordspieler & Rekordtorschütze Portugals
 
 

Jesus kündigt Ronaldo als Ergänzungsspieler an

Auf der Pressekonferenz vor dem Nations-League-Duell mit Dänemark bemühte sich Nationaltrainer Jorge Jesus noch um Deeskalation. "Es gab keinerlei Zwischenfall", sagte der 72-Jährige mit Blick auf die jüngsten Diskussionen.

Gleichzeitig machte Jesus deutlich, dass Ronaldos Status keinen Einfluss auf seine Entscheidungen habe. Der Trainer stellte klar, dass der Superstar erneut zunächst auf der Bank Platz nehmen könnte. "Wenn ich ihn brauche, wird er eingewechselt."

Und weiter: Sollte sich die Notwendigkeit nicht ergeben, werde Ronaldo erneut keine Einsatzminuten erhalten.

Norwegen-Spiel löste Debatte aus

Auslöser der aktuellen Diskussionen war Portugals 2:1-Erfolg gegen Norwegen am vergangenen Sonntag. Ronaldo blieb über die komplette Spielzeit auf der Bank.

Nach dem Schlusspfiff verschwand der Kapitän direkt in Richtung Kabine und schloss sich weder seinen Mitspielern noch den Fans an. Die Szene löste in Portugal zahlreiche Spekulationen über eine mögliche Entfremdung zwischen dem Superstar und der Nationalmannschaft aus.

Jesus zeigte dafür jedoch Verständnis. "Wenn man 20 oder 30 Minuten lang aufwärmt und dann nicht zum Einsatz kommt, da ist niemand glücklich", erklärte der Trainer. Die Entscheidung sei jedoch rein sportlicher Natur gewesen.

Verband erklärt Trainingspause

Bereits die Trainingsabwesenheit am Dienstag hatte für Diskussionen gesorgt. Laut Jorge Jesus absolvierte Ronaldo statt des Teamtrainings individuelle Übungen zur Mobilisierung und körperlichen Kräftigung.

Auch für das erneute Fehlen wurde zunächst kein offizieller Konflikt genannt. Nach Angaben des portugiesischen Verbandes war ein spezielles Trainingsprogramm vorgesehen. Zudem soll die Ausstattung im Stadion nicht alle benötigten Geräte für Ronaldos individuelles Programm bereitgestellt haben.

FPF-Präsident reist zum Team

Die wachsende Unruhe veranlasste auch FPF-Präsident Pedro Proença zum Handeln. Der Verbandschef änderte seine Reiseplanung und suchte den direkten Austausch mit Jorge Jesus und Cristiano Ronaldo.

Berichten zufolge verlief das Treffen in ruhiger und konstruktiver Atmosphäre. Offiziell gibt es weiterhin keine Hinweise auf einen Zerwürfnis zwischen dem Trainerteam und dem langjährigen Kapitän. Sportlich deutet vieles darauf hin, dass Goncalo Ramos gegen Dänemark erneut den Vorzug im Sturmzentrum erhalten wird.

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