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Zuschauerrekord am Nürburgring: Verstappen vor erstem 24h-Rennen

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Zur Vorbereitung auf das legendäre Langstreckenrennen absolvierte Verstappen in den vergangenen zwölf Monaten bereits sechs Einsätze auf der Nordschleife.

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Max Verstappen im Mercedes-AMG GT3 auf dem Nürburgring. © DPA pa

Zur Vorbereitung auf das legendäre Langstreckenrennen absolvierte Verstappen in den vergangenen zwölf Monaten bereits sechs Einsätze auf der Nordschleife.

Eine Woche vor dem nächsten Formel-1-Rennen in Kanada erfüllt sich der viermalige Weltmeister mit dem Start beim 24-Stunden-Klassiker auf dem Nürburgring einen Herzenswunsch.

Schon seit seinen frühen Tagen in der Königsklasse - nachdem er 2015 im Alter von nur 17 Jahren debütierte - machte Verstappen deutlich, dass er auch in anderen Motorsportkategorien antreten möchte, solange er noch schnell und konkurrenzfähig ist.

Verstappen sieht sich im perfekten Langstrecken-Alter

"Ich möchte an allen grossen Langstreckenrennen teilnehmen. Als ich ein Kind war, hat mein Vater diese Rennen gefahren", sagte Verstappen im März diesen Jahres über seinen Papa Jos.

"Ich muss nicht nur Formel-1-Fahrer sein, ich kann auch andere Dinge machen. Ich habe bereits vieles erreicht und alles erzielt, was ich erreichen wollte. Deshalb möchte ich neue Bereiche erkunden - und ich will damit nicht erst anfangen, wenn ich 40 Jahre alt bin. Jetzt ist das perfekte Alter dafür."

24 Stunden Vollgas

Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zählt zu den grössten Langstreckenrennen der Welt. Insgesamt 161 Fahrzeuge gehen in diesem Jahr auf der knapp 25,4 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife an den Start - jener legendären Strecke, die Formel-1-Legende Jackie Stewart einst als "Grüne Hölle" bezeichnete.

Insgesamt treten die Teams in 23 unterschiedlichen Fahrzeugklassen gegeneinander an. Verstappens Team startet dabei in der Topklasse SP9, in der die schnellsten Fahrzeuge des Feldes unterwegs sind.

Auch die Boxenstopps spielen beim 24-Stunden-Rennen eine entscheidende Rolle: Während das Team Reifen wechselt und das Fahrzeug betankt, kommt es häufig auch zu Fahrerwechseln.

Trotz mässiger Wetteraussichten rechnet der ADAC als Veranstalter mit einem Rekord von mehr als 300.000 Zuschauern. Bereits in der Woche vor Rennstart war ein Grossteil der Ticketkategorien ausverkauft. Ein Novum für die Traditions-Veranstaltung.

Wie sieht Verstappens Zukunft ausserhalb der Formel 1 aus?

Nach einem enttäuschenden Start in die aktuelle Formel-1-Saison und wachsender Frustration über die neuen Regularien liess Verstappen Ende März durchblicken, dass er sich Gedanken über seine Zukunft in der Königsklasse macht.

Inzwischen hat die Formel 1 Anpassungen am Antriebsreglement vorgenommen und plant ab der kommenden Saison weitere Änderungen. Damit sollen die Bedenken Verstappens und anderer Fahrer hinsichtlich des Fahrverhaltens und der Charakteristik der neuen Antriebseinheiten entschärft werden.

Offen ist, ob Max Verstappen auch in Zukunft in der Königsklasse des Motorsports an den Start geht oder sich verstärkt anderen Rennserien zuwendet.

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