George Russell geriet 2026 bei Mercedes gegen Teamkollege Kimi Antonelli ins Hintertreffen. Dennoch sieht der 28-Jährige seine Titelchance noch lange nicht vorbei.
George Russell blickt trotz einer schwierigen Saison optimistisch in die Zukunft. Der Mercedes-Pilot erklärte vor dem Grossen Preis von Mexiko, dass ihn die Enttäuschungen des Jahres nicht aus der Bahn werfen werden.
"Diese Saison wird meine Karriere nicht definieren, sie wird mich nicht brechen, sondern stärker machen", sagte Russell.
Der Brite geht sogar davon aus, noch viele Jahre in der Formel 1 unterwegs zu sein. "Das ist auf keinen Fall das Ende meiner Reise, ich habe noch gute 12 bis 15 Jahre vor mir", erklärte Russell.
Russell nimmt Hamilton & Alonso als Vorbild
Als Vorbilder dienen ihm dabei zwei erfahrene Weltmeister. Russell verwies auf Lewis Hamilton und Fernando Alonso, die auch im fortgeschrittenen Alter weiterhin auf höchstem Niveau fahren. Hamilton ist inzwischen 41 Jahre alt, Alonso sogar 45.
Für Russell verlief die Saison 2026 deutlich unter den Erwartungen. Der Mercedes-Fahrer war als klarer WM-Kandidat ins Jahr gestartet, wurde jedoch von seinem erst 20 Jahre alten Teamkollegen Kimi Antonelli überflügelt.
Antonelli steht vor WM-Krönung
Antonelli steht bereits vor dem nächsten Meilenstein. Beim Grossen Preis von Mexiko reicht ihm ein neunter Platz, um sich unabhängig von den meisten anderen Ergebnissen vorzeitig die Weltmeisterschaft zu sichern. Selbst ein Sieg von Russell könnte die Titelentscheidung dann nicht mehr verhindern.
Den direkten Vergleich mit Antonelli möchte Russell künftig nicht überbewerten. "Wir sind keine Boxer, die mit nur einer anderen Person im Ring stehen", sagte er. Statt auf seinen Teamkollegen zu schauen, wolle er sich vor allem auf die eigenen Leistungen konzentrieren und seine Schwächen beseitigen.
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