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Alpin-Snowboarder bleiben ohne Medaille

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Die Schweizer Alpin-Snowboarder bleiben auch 2026 ohne Olympiamedaille. Julie Zogg scheidet in ihrem letzten Olympiarennen in den Achtelfinals aus, wie auch Dario Caviezel bei den Männern.

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Julie Zogg schafft bei ihrer vierten und letzten Olympia-Teilnahme keinen Exploit © KEYSTONE/EPA/Grzegorz Momot

Zogg hatte nach Platz 11 in der Qualifikation in der ersten K.o.-Runde gegen die am Ende viertplatzierte Italienerin Elisa Caffont um knapp eine halbe Sekunde das Nachsehen. Zum Verhängnis wurde ihr ein Rutscher am sechstletzten Tor. Vor diesem hatte sie die Nase noch knapp vorne.

Damit wird Zoggs erfolgreiche Karriere ohne olympisches Edelmetall enden. Die 33-jährige Sarganserländerin gewann in ihrer Laufbahn zwei WM-Titel (2019 und 2023 im nicht mehr olympischen Parallel-Slalom) und fuhr im Weltcup 38-mal auf das Podest (12 Siege). An Olympischen Spielen war ihr das Glück nicht hold. Bestes Resultat bleibt nach der vierten Teilnahme Rang 6 2018 in Südkorea.

Auch Dario Caviezel musste sich in seinem Achtelfinal einem Italiener geschlagen geben. Der 30-jährige Bündner, der auch in vier Jahren in Frankreich wieder antreten will, war 21 Hundertstel langsamer als Mirko Felicetti.

Für Ladina Caviezel (23.), die ihre Karriere wie Zogg nach diesem Winter beenden wird, sowie Flurina Bätschi (18.), Xenia von Siebenthal (19.) und Gian Casanova (22.) war der Wettkampf bereits am Morgen nach der Qualifikation um den Einzug in die Achtelfinals der besten 16 vorbei.

Dass es für die Schweizer schwierig werden könnte im Kampf um Edelmetall, hatte sich abgezeichnet. Einzig Zogg (beim Saison-Auftakt in China) und Casanova (im Januar in Bansko) schafften es im laufenden Weltcup einmal aufs Podest. Und schon in den Saisons davor waren Athleten aus anderen Ländern tonangebend.

Zu den Geschlagenen gehörte am Sonntag überraschend auch die Tschechin Ester Ledecka. Die Olympiasiegerin von 2018 und 2022, vor sechs Jahren in Südkorea auch Olympiasiegerin im Super-G der alpinen Skirennfahrerinnen, dominierte in der Qualifikation noch, blieb dann aber im Viertelfinal an der späteren Silbermedaillengewinnerin Sabine Payer hängen.

Gold bei den Frauen ging schliesslich an Ledeckas Landsfrau Zuzana Maderova. Bei den Männer triumphierte - nachdem die italienischen Topfavoriten Aaron March, Maurizio Bormolini und Roland Fischnaller frühzeitig gestrauchelt waren - wie schon 2022 in China der Österreicher Benjamin Karl.

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