Andrejewa in der 2. Runde out - Sinner und Sabalenka weiter
Während die Weltnummer 1 Jannik Sinner und Aryna Sabalenka in der 2. Runde einen Härtetest bestehen, scheitert mit Mirra Andrejewa die French-Open-Siegerin früh. Die wichtigsten Fakten vom Mittwoch.
Nach seinem knappen Fünfsatzsieg zum Auftakt musste Jannik Sinner auch bei seinem Zweitrundenspiel gegen den Portugiesen Nuno Borges (ATP 48) kämpfen. Weil er sich in den Schlüsselmomenten stets zu steigern vermochte, blieb der Vorjahressieger beim 7:6 (7:4), 7:6 (7:2), 6:4 diesmal aber ohne Satzverlust. Im zweiten Durchgang musste der Weltranglistenerste einen 3:5-Rückstand aufholen. Dabei wehrte Sinner, der als nächstes auf den Amerikaner Jenson Brooksby (ATP 81) trifft, auch einen Satzball ab.
Auch der als Nummer 8 gesetzte Russe Daniil Medwedew erreichte die 3. Runde. Die frühere Weltnummer 1 brauchte gegen den Spanier Daniel Merida etwas Anlaufzeit, ehe er mit 3:6, 6:3, 7:5, 6:2 letztlich noch relativ ungefährdet die zweite Hürde nahm. "Mein Aufschlag hat mich heute nicht im Stich gelassen", bilanzierte Medwedew, der nach seinem Triumph am US Open 2021 seinen zweiten Grand-Slam-Turniersieg anstrebt.
Bei den Frauen verabschiedete sich mit der Russin Mirra Andrejewa eine zweite Top-Ten-Spielerin aus dem Turnier. Die Siegerin der French Open scheiterte überraschend bereits in der 2. Runde. Die 19-Jährige unterlag der Tschechin Barbora Krejcikova (WTA 38), der Wimbledon-Siegerin von 2024 und zweifachen Grand-Slam-Gewinnerin, nach gewonnenem ersten Satz 6:4, 5:7, 4:6. Bei einem Grand-Slam-Turnier schied Andrejewa letztmals am US Open 2024 so früh aus.
Coco Gauff hat derweil das Ausscheiden gegen die Argentinierin Solana Sierra (WTA 56) gerade noch abwenden können. Die Gewinnerin des French Open 2025 und US Open 2023 lag im Entscheidungssatz 3:5 zurück, ehe sie noch aufdrehte. Am Ende jubelte die als Nummer 7 gesetzte Amerikanerin nach etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit über einen hart erkämpften 6:3, 3:6, 7:6 (10:7)-Erfolg.
Einen Rückstand aufgeholt und damit einen Satzverlust vermieden hat Aryna Sabalenka, die sich gegen die Amerikanerin McCartney Kessler 6:1, 7:6 (9:7) durchsetzte. Die topgesetzt Belarussin, die in Wimbledon noch nie triumphiert hat, holte im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand auf. "Sie hat mich heute wirklich gefordert und ich bin glücklich, dass ich den Test bestanden habe", konstatierte Sabalenka, die in der 3. Runde auf die Lettin Jelena Ostapenko (WTA 31) trifft.