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Auch St. Gallen gewinnt im St.-Jakob-Park

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Basels Aufbruchstimmung erleidet vor der Nationalmannschaftspause einen Dämpfer. Der FCB unterliegt unterliegt zuhause gegen den aus einer Negativserie kommenden FC St. Gallen 1:3.

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Basels Interimstrainer Luigi Nocentini entschuldigt sich bei den Fans in der Muttenzerkurve © KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Nein, so wird das nichts mit dem Angriff auf das Spitzentrio der Super League beim FC Basel. Vermeintlich beflügelt vom grossen Befreiungsschlag vor einer Woche und der grossen Shaqiri-Show in Luzern (zwei Tore, eine Vorlage beim 4:2-Sieg - so viele Skorerpunkte wie in 23 Spielen unter Lichtsteiner zusammen), vermochten die Basler ihre Ladehemmungen vor eigenem Publikum nicht abzustreifen. Das 1:3 gegen St. Gallen war die fünfte Niederlage in den letzten sechs Heimspielen, der Rückstand zum Leader Lugano vergrösserte sich auf bereits beträchtliche zwölf Punkte an, jener auf Luganos Verfolger YB und Sion auf sechs Punkte.

Das frühe 0:1 durch Aliou Baldé (9.) bügelten die Gastgeber vor der Pause durch einen von Zan Celar verwandelten Foulpenalty noch aus. Christian Witzigs cleveres 2:1 - der St. Galler zirkelte den Ball aus 18 Metern mit viel Gefühl und wenig Krafteinsatz millimetergenau ins tiefe Eck - und Carlo Boukhalfas 3:1 blieben unbeantwortet.

Es war kein gestohlener Sieg der St. Galler, die im Zuge der englischen Wochen mit der letztlich missratenen Europacup-Qualifikation in eine Negativspirale gerieten und auch in Basel ohne Lukas Görtler, ihren Captain und Schlüsselspieler, auskommen mussten. Spätestens ab der zweiten Halbzeit suchten sie den Sieg vehementer als die Gastgeber, die ihre Heimschwäche im zweiten Spiel unter Interimstrainer Luigi Nocentini nicht abstreifen konnten.

Nicht zum ersten Mal in der jüngeren Vergangenheit, es war das achte Mal in Folge, das der FCB gegen St. Gallen nicht gewann, stellten die St. Galler den FCB mit ihrem aufsässigen Pressing und dem direkten Vorwärtsgang mit dem Ball vor grosse Schwierigkeiten. So war das Heimteam zwar wesentlich mehr im Ballbesitz, Lösungen im Spiel nach vorne fand es aber zu selten, vor allem nicht in der zweiten Halbzeit. Zudem war es in der Defensive anfällig. Flavius Daniliucs Schnitzer beim 0:1, sein zu kurz geratener Kopfball auf Goalie Mirko Salvi nach einem langen Ball, blieb nicht der einzige Fehler.

Basel - St. Gallen 1:3 (1:1)

27'872 Zuschauer. - SR Wolfensberger. - Tore: 9. Baldé 0:1. 43. Celar (Penalty) 1:1. 65. Witzig (Boukhalfa) 1:2. 85. Boukhalfa 1:3.

Basel: Salvi; Tsunemoto (81. Koloto), Daniliuc, Akpe Victory, Michelin (64. Cissé); Metinho, Harder (46. Malachowski); Olaigbe, Shaqiri, Otele (71. Malouda); Celar.

St. Gallen: Zigi; Okoroji, Kleine-Bekel, Stanic (46. Ruiz); Stevanovic; Witzig, Daschner, Fazliji (62. Boukhalfa), Vandermersch (86. Gaal); Hunziker (78. Besio), Balde (61. Scherrer).

Bemerkungen: Basel u.a. ohne Omlin und Sow (beide verletzt), St. Gallen u.a. ohne Görtler (verletzt). Verwarnungen: 21. Michelin, 26. Balde, 31. Harder, 75. Olaigbe, 92. Shaqiri.

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