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Bekommt Bayern ein Zaragoza-Problem?

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Der FC Bayern plant ohne ihn. Doch nach Informationen von Sky Sport hat sich Bryan Zaragoza bislang nicht aktiv mit einem Abgang aus München beschäftigt und auch keine konkreten Transfergespräche mit potenziellen neuen Arbeitgebern geführt.

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Bei Bayern-Spieler Bryan Zaragoza gibt es noch keine Transfer-Bewegungen. © Imago

Der FC Bayern plant ohne ihn. Doch nach Informationen von Sky Sport hat sich Bryan Zaragoza bislang nicht aktiv mit einem Abgang aus München beschäftigt und auch keine konkreten Transfergespräche mit potenziellen neuen Arbeitgebern geführt.

Sky Sport erfuhr: Der spanische Aussenstürmer kehrte vor wenigen Tagen sogar noch mit der Absicht an die Säbener Strasse zurück, sich eine neue Chance unter Trainer Vincent Kompany erarbeiten zu wollen - als Backup für Luis Diaz auf der linken Offensivseite. Der 24-Jährige und sein Management wurden jedoch unverzüglich und nicht zum ersten Mal darüber informiert, dass er keinerlei Perspektive mehr in der Mannschaft habe.

Eberl erhöht den Druck

Auch deshalb erhöhte Max Eberl am Mittwoch im Trainingslager des deutschen Rekordmeisters am Tegernsee den Druck auf Zaragoza und zwei weitere Verkaufskandidaten: Joao Palhinha und Sacha Boey. Laufende Verträge gelte es zwar zu akzeptieren, so der FCB-Sportvorstand. Aber: "Wenn sie bleiben, wissen sie, dass sie keine Rolle spielen!"

Bekommen die Bayern jetzt ein Zaragoza-Problem?

Im Gegensatz zu Palhinha und Boey ist der Leih-Rückkehrer (in der abgelaufenen Saison bei Celta Vigo und der AS Rom aktiv) derzeit nicht spielfähig. Zaragoza schlägt sich mit einer Entzündung im Knie herum und arbeitet daher losgelöst von der Mannschaft individuell an der Säbener Strasse an seinem Comeback.

Fester Verkauf unwahrscheinlich

Ein Zaragoza-Abgang bis zur Schliessung des Transferfensters Anfang September bleibt zwar weiter im Bereich des Möglichen. Er hat weiterhin einen ordentlichen Markt, allen voran in seiner Heimat Spanien. Doch ein vom FCB angestrebter fester Verkauf erscheint angesichts der aktuellen Begleitumstände eher unwahrscheinlich - zumal Zaragoza ein Top-Gehalt beim FCB einstreicht, das ihm kein anderer Verein bieten wird.

Zaragoza war 2024 als absoluter Wunschspieler von Sportdirektor Christoph Freund für rund 15 Millionen Euro vom FC Granada zum FC Bayern gewechselt. Er wurde seither in nur sieben Bundesliga-Partien eingesetzt. Sein Vertrag in München ist noch bis 2029 gültig.

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