Berner Quartett in Kilchberg in Führung
Zur Mittagspause führen beim Kilchberger Schwinget vier Berner die Rangliste an. Einen Viertelpunkt dahinter lauern die Topfavoriten.
Im 3. Gang kam es zum Zusammenschluss an der Spitze, da alle aus dem bis dato führenden Trio Niederlagen hinnehmen mussten. Erwartbar war dabei jene von Joel Strebel gegen Fabian Staudenmann. Überraschend kamen jene von Samuel Giger und Damian Ott.
Der Thurgauer Giger musste sich Michael Ledermann nach einem spektakulären Kampf geschlagen geben, bei dem er selber nahe am Resultat gewesen war. Ott wurde von Lars Zaugg bereits im ersten Zug platt ins Sägemehl gelegt.
Ledermann und Zaugg bekleiden zur Mittagspause gemeinsam mit ihren Berner Verbandskollegen Matthieu Burger und Bernhard Kämpf die Spitzenposition.
Ein Viertelpunkt dahinter haben auch die Favoriten Fabian Staudenmann, Nick Alpiger, Werner Schlegel, Schwingerkönig Armon Orlik und Samuel Giger nach wie vor beste Chancen auf den Festsieg. Der Berner Mitfavorit Michael Moser, Ott, Strebel und der Zuger Marcel Bieri sind einen weiteren Viertelpunkt dahinter im geteilten 3. Rang klassiert.
Aus der Entscheidung gefallen ist mit Lukas Bissig die grösste Hoffnung der Innerschweizer. Der Urner bezog gegen Matthieu Burger seine zweite Niederlage. Im Anschwingen hatte er sich bereits Damian Ott geschlagen geben müssen.
Die mit Spannung erwarteten Spitzenpaarungen des 1. Gangs hielten nur bedingt, was sie versprochen hatten. Fabian Staudenmann, mit sechs Kranzfestsiegen der beste Schwinger der Saison, fand gegen Schwingerkönig Armon Orlik abermals kein Resultat. So endete auch das vierte Duell in dieser Saison zwischen dem Berner Topfavoriten und dem Bündner ohne Sieger.
Ebenfalls unentschieden endete die zweite absolute Spitzenpaarung. Der Gestellte zwischen Michael Moser und Werner Schlegel darf als Erfolg für den Berner gewertet werden, der in zuvor vier Duellen mit dem St. Galler Schlegel stets auf dem Rücken gelandet ist.