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Betrug? Ferrari-Chef Vasseur wehrt sich gegen Mercedes-Vorwürfe

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Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat mit Unverständnis auf die jüngsten Äusserungen von Mercedes-Boss Toto Wolff reagiert.

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Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur reagiert auf die Vorwürfe von Mercedes-Boss Toto Wolff. © Imago

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat mit Unverständnis auf die jüngsten Äusserungen von Mercedes-Boss Toto Wolff reagiert.

"Wenn Red Bull oder Mercedes etwas entwickeln, sind sie Genies. Wenn wir etwas entwickeln, betrügen wir", sagte der Franzose am Freitag in Silverstone. Auf Nachfrage, ob er die Worte Wolffs als Betrugsvorwurf aufgefasst hätte, antwortete Vasseur: "Wenn du denkst, dass wir die Kostenobergrenze überschreiten, dann geht das für mich in diese Richtung."

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Wolff war beim Grossen Preis von Österreich "etwas überrascht, dass Ferrari diese riesigen Updates so schnell am Auto vornehmen kann. Meiner Meinung nach müsste ihnen bald das Geld bei der Kostenobergrenze ausgehen, denn wir können uns so etwas nicht leisten."

Kostenobergrenze liegt bei 215 Millionen US-Dollar

Das Titelrennen der Formel 1 findet derzeit nicht nur auf der Strecke, sondern auch in den Fabriken statt. Die Top-Teams Mercedes, Ferrari, McLaren und Red Bull versuchen mit Updates an der Konkurrenz vorbeizuziehen. Doch seit 2021 sind die Budgets der Teams eigentlich mit einer Kostenobergrenze gedeckelt. 2026 liegt sie bei 215 Millionen US-Dollar.

Zwar hat Ferrari gemeinsam mit Red Bull bislang die meisten Updates gebracht, während Mercedes nur etwa halb so viele Änderungen umsetzte. Allein die Anzahl ist für den Umfang und die Kosten der Updates aber nicht entscheidend.

Für Vasseur war Wolffs Urteil jedenfalls "etwas voreilig". Ferrari versuche sich so schnell wie möglich zu verbessern. Es sei schliesslich besser ein paar Zehntel für fünf Rennen zu gewinnen als lediglich für die letzten beiden, sagte Vasseur.

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